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Politik
Daniel Levin: «Hinter den Kulissen arbeitet man wirksamer»

Daniel Levin
Daniel Levin: Politberater und Buchautor. Quelle: Jannis Chavakis/13Photo

Daniel Levin berät Regierungen bei der Staatsbildung und Aufbau eines Finanzsystems. Seine Erfahrungen hat er nun im Buch «Alles nur ein Zirkus» festgehalten.

Von David Torcasso
am 26.03.2018

Dr. Daniel Levin, sie beraten bei politischen und wirtschaftlichen Konflikten und sind seit neustem Buchautor. In welchem Auftrag arbeiten Sie?
Ich arbeite für die Liechtenstein Foundation for State Governance, die vom Fürsten und Erbprinzen ins Leben gerufen wurde. Das ist keine staatliche Stiftung und ich vertrete auch nicht das Land Liechtenstein. Wir helfen Krisenländern, eine gesunde Staatsführung zu erlangen. Meine Tätigkeit dort gründet aus meiner Arbeit als Anwalt in New York, wo ich oft in Afrika zu tun hatte. Wir haben dabei eine Wirtschaftsplattform entwickelt, für die sich das Fürstenhaus interessierte. Diese Plattform haben wir beispielsweise in Angola, Namibia, Sambia und in vielen afrikanischen Ländern angewendet. In den letzten Jahren richten wir unser Augenmerk auf Krisenregionen wie Syrien, Jemen oder Libyen

Sie helfen also Ländern, die in Schutt und Asche liegen, wieder funktionierende Staats- und Wirtschaftssysteme aufzubauen. Wie funktioniert diese Plattform?
Wir investieren in die nächste Generation, in junge Leute, die vom Krieg nicht verteufelt sind und mit denen man die Zukunft des Landes gestalten kann. In den Neunziger Jahren war in Afrika der Aufbau von neuen Finanzsystemen ein grosses Thema. Jetzt müssen wir zuerst die politische und staatsrechtliche Grundlage in einem Land schaffen, um die überhaupt die Rahmenbedungen für den Aufbau einer Wirtschaft zu schaffen. Dabei agieren wir anders als Institutionen wie die Weltbank oder Währungsunion. Deren Vorgehen ist nicht nachhaltig.

Wer beauftragt Sie? Ruft Sie das Pentagon an?
Es melden sich meist Leute aus den Krisenländern selbst. Im Falle von Libyen war es eine Kombination einiger Schlüsselfiguren in Libyen und das Pentagon via Nato. Das, mit dem Ziel, mit einer neuen, jungen Gruppe von motivierten, talentierten Libyern eine nachhaltige Infrastruktur des Landes mit einer neuen Verfassung zu erarbeiten. Wir erhalten meist nur Zugang, in dem wir die kriegführenden Parteien umgehen. Ihr wirtschaftliches Interesse, den Krieg fortzusetzen, ist zu gross. Deshalb wenden wir uns an junge Leute, die später ihr Land gestalten möchten. 

Das klingt eher nach Geheimdienst.
Keineswegs. Es geht um den Aufbau. Aber wenn Sie eine solche junge Gruppe nehmen, und das alles auf Social Media posten würden, dann würde diese Gruppe aufgedeckt werden. Es ist nicht geheim, aber wir hängen es nicht an die grosse Glocke. Hinter den Kulissen arbeitet man wirksamer.

Also kann nur stille Diplomatie erfolgreich sein?
Die Grundtätigkeit der Stiftung ist die Vermittlung von Wissensmodulen in Krisenländern. Wir sind nun daran, diese Plattform in Jemen auszurollen, wo ein besonders tragischer Krieg herrscht. Wir arbeiten dabei auch mit Entscheidungsträgern aus den Golfstaaten zusammen, die im Jemen ihre Interessen vertreten. Das Ziel ist es, 200 Leute zu identifizieren und diese 18 Monate lang auszubilden. Das findet im Rahmen eines Think Tanks statt, bei dem jeder Aspekt eines „gesunden“ Staates beleuchtet wird. Wenn die Kämpfe abflauen, versuchen wir diese Leute in Position zu bringen, etwa als Richter, Minister oder Parlamentarier. 

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Wie finden Sie diese Leute?
Wir versuchen alle Parteien an einen Tisch zu bringen. Das ist unabdingbar, um erfolgreich zu sein. Dazu gehören auch Vertreter von Saudi-Arabien und den Emiraten, aber auch jemenitische Stammesvorsitzende. Dabei suchen wir, wann immer möglich, Frauen. Sie sind oft motivierter und seriöser. Dann stellen wir uns die Fragen, was Jemen für ein Land sein möchte. Ein Staatenbund? Ein Nationalstaat? Einfach die westlich-liberale Demokratie zu kopieren, funktioniert nicht. Wir leben in einer Welt, in der viele Autokraten an der Macht sind. Wir untersuchen auch die Möglichkeiten, eine Monarchie demokratisch zu legitimieren, in dem das Volk das Recht hat, die Monarchie abzuwählen, mehr oder weniger nach Liechtensteinischen Model. 

Apropos Liechtenstein: Wer finanziert eigentlich die Stiftung?
Es ist eine gemeinnützige Stiftung. Das Konzept ist aber, dass sich die Stiftung mit den Lizenzgebühren der Wirtschaftsplattform finanziert. Je nach Grösse des Landes, wo das Modell zur Anwendung kommt, ist die Summe unterschiedlich. Das Land kann dabei auch Sublizenzen vermitteln, etwa an Fernsehstationen oder Banken, um die Investition wieder wettzumachen. Die Plattform selber generiert viel Wert, vor allem in Hinsicht auf ein neues Finanzsystem. 

Sind Sie Anwalt der gerechten Welt? Stösst das in den Krisenländern nicht auf Ablehnung, gerade weil Liechtenstein so ein reiches Land ist.
Wir sind keine staatliche Stiftung, sondern stehen unter dem Patronat des Fürsten und Erbprinzen. Dabei ist es hilfreich, dass Liechtenstein so klein und neutral ist. Der Ministaat wird nicht als herablassend oder dominant empfunden, wie etwa bei amerikanischen oder vielen europäischen Stiftungen. Deshalb haben Vertreter aus Krisenregionen keine Berührungsängste. Wir sind weder dogmatisch, noch neoliberal, noch links. Wir bieten mit der Plattform ein Menü mit allen möglichen Optionen. Die Teams vor Ort können selber entscheiden, wie sie diese anwenden möchten. Ich nehme mir nicht heraus, einem Angolaner zu sagen, was für sein Land richtig und gut ist. 

Das erinnert mich an eine Passage in Ihrem Buch: Sie sind Mitte der Neunziger Jahre in Angola, wollen dort das Finanzsystem reformieren und werden dann von einem Einheimischen an einen Markt gefahren, wo längst ein Mikro-Finanzsystem nach ganz eigenen Regeln angewendet wird. Sie realisieren, wie unwissend Sie im Prinzip sind...
Das ist genau das Problem der heutigen Diplomatie, die ich einem Artikel zum Arabischen Frühling mit dem Titel „Diplomatie ist tot“ thematisiert habe. Wegen dieses Artikels wurde ich übrigens stark attackiert. Amerikaner fahren gerne irgendwo ein, obwohl sie niemand gefragt hat. Aber in Krisengebieten kann man nur etwas bewirken, wenn man sich integriert. Und dafür muss man erst mal zuhören und nicht dominieren. Wir können unsere westlichen Finanzsysteme nicht einfach nach Kongo exportieren, wir müssen soziale und kulturelle Aspekte genauso beachten wie politische und militärische. Das tut man am besten, in dem man sich selbst etwas im Hintergrund hält. 

In Ihrem Buch beschreiben Sie Mächtige, die opportunistisch und arrogant sind. Ist das nicht enorm frustrierend?
Die meisten Figuren aus dem Buch kenne ich schon sehr lange. Ich sehe Misserfolge als notwendig, um irgendwann schneller und bewusster agieren zu können. Was mich definiert, waren diese Misserfolge. Man muss scheitern, um genügend in ein Land, in eine Kultur eintauchen zu können, um im Kleinen Erfolge zu erzielen. Dabei hatte ich die Erkenntnis, dass viele Politiker und Mächtige tatsächlich nur für ihr eigenes Wohlwollen schauen, und zwar bis in die Mitte von Europa

Was war die bizarrste Situation, die sie je erlebt haben?
Da gab es einige. Ich wurde beispielsweise einmal von einem Herrscher in einem arabischen Land eingeladen, eine Institution gegen Bestechung zu schaffen. Er lief mit mir nachts unter Sternenhimmel durch die Wüste, um die Wichtigkeit des Anliegens zu unterstreichen. Beim Tee sagte er mir aber dann, dass aber ein gewisser Prozentsatz des Budgets in seine eigene Pensionskasse fliessen muss. Der Mann ist notabene mehrfacher Milliardär. Da wollte tatsächlich der Vorsitzende der Antikorruptionsbehörde, notabene ein Mitglied der Herrscherfamilie, eine Bestechung! Ich konnte es im ersten Augenblick nicht glauben und dachte, dass sei ein schlechter Witz und irgendwo hätte es eine versteckte Kamera. Doch es war bitterer Ernst. Der Mann wurde später sogar Minister in diesem Land. 

Wie haben Sie das ausgehalten?
Sie dürfen dabei nicht vergessen, dass diese grotesken Personen aus dem Buch auch heute noch aktiv sind. Ich habe aber von diesen Personen auch gelernt. Sie sind ja nicht dumm, sondern mit einem reinen Eigennutzen-Kompass versehen. Ich war in den letzten vier Tagen in Riad, in Dubai. Dort gibt es viele Hochstapler. Aber sie sind meist sehr informiert und prahlen gerne mit ihrem Wissen, was nützlich für meine eigene Arbeit ist.

Sind Sie überrascht, dass die Mächtigen und Reichen so egoistisch sind?
Es verwundert mich nicht, weil es oft um Egos geht. Ein autokratischer Monarch kann es nicht ertragen, wenn jemand smarter ist als er. Deshalb verliert er die guten Leute immer. Starke und fähige Leute erhalten demnach nur informelle Posten, aber keine Macht. Der Wirtschaftsminister eines Landes ist nicht der fähigste Wirtschaftskenner. In der heutigen Politik ist Expertise nicht mehr notwendig. Nicht nur bei Trump. Das ist in Russland, China, aber auch in Europa sehr oft der Fall. Politiker ist die einzige Berufsgruppe, wo das möglich ist. Stellen Sie sich vor, ein Arzt hätte nicht Medizin studiert, und will sie operieren!?! Bei den Politikern akzeptieren wir es aber. Das ist ein Teil der Krise in der westlichen Welt. Die Expertise ist nicht an der Macht, weil sie dort nicht gebraucht oder geschätzt wird. Also wandert sie ab, wie in Amerika ins Militär oder in den Technologiesektor. Ein Teil unserer Herausforderung ist es, diese Talente in der Staatsführung zu behalten.

Warum haben Sie die Namen der Protagonisten im Buch verändert und sie nicht an den Pranger gestellt? 
Es ging mir nie darum, Leute zu blamieren. Wer sich in der Politik und Wirtschaft auskennt, weiss, wen ich meine. Vor allem in der deutschen Version, weil dort die Geschlechter identifiziert werden müssen. Die Figuren sind als Beispiele gedacht und stehen für ein Verhalten, nicht für einen Namen. 

Sie haben doch einfach ein Stockholm-Syndrom gegenüber den mächtigen Politikern und Wirtschaftsführern entwickelt. 
Die ehrliche Antwort ist: in gewisser Weise, ja Ich stehe mit Leuten in Kontakt, bei denen ich genau weiss, dass sie in verwerflicher Weise handeln. Auch ich verbringe meine Zeit lieber mit guten Menschen. Aber wenn ich eine politische Wirkung erzielen möchte, muss ich bereit sein, ab und zu mit weniger sympathischen Zeitgenossen ins Bett zu steigen. Das kann frustrierend sein; deshalb ist es wichtig, seine eigenen Grenzen abzustecken. 

Sind Mächtige wie Politiker und Wirtschaftsführer de-facto handlungsunfähig, weil sie dermassen im Rampenlicht stehen?
Ich will nicht polemisieren, obwohl die Versuchung zurzeit gross ist. Es gibt in jedem Land gute Leute, aber eben auch Mächtige, die alles daran setzen, Reformen zu verhindern. Deshalb mag ich die „Zauberformel“ in der Schweiz.  Bei einer Rotation muss sich ein Minister immer wieder neues Wissen aneignen. Das verhindert eine politische Stagnation und zeigt eine erfrischende Ehrlichkeit. Dieses Konzept kann man versuchen, in Teilen zu exportieren. Damit kann die Macht auf mehrere Parteien und Köpfe verteilt werden. 

Daniel Levin
Seit über 20 Jahren lebt der gebürtige Schweizer Daniel Levin in New York.
Quelle: Jannis Chavakis/13Photo

Die Schweiz dient also immer wieder als politisches und wirtschaftliches Vorbild.
Es gibt nicht ein funktionierendes Politsystem, sondern viele, oder – in einem gewissen Sinne – keines. Die demokratische, westliche Welt zeichnet sich zurzeit durch eine tiefe Wahlbeteiligung und einen schlechten Informationsstand der Wähler aus. Doch es gibt noch viele weitere Modelle: Im alten Griechenland gab es die Epistokratie, die auf einem Kompetenznachweis beruhte. Je mehr man sich am politischen Diskurs beteiligte, desto mehr Gewicht bekam die Stimme. Natürlich gibt es dort die Gefahr des Elitismus, aber wichtig ist, dass eine Diskussion stattfindet. Ein politisches System indoktrinieren bringt nichts. Ich muss vor Ort Lösungen erarbeiten. Je frühe ich Talente suche, desto grösser ist der Pool für gute Politiker, gute Wirtschaftsführer, gute Lehrer oder gute Ärzte.

Wie sind Sie in diesen Zirkus hineingeraten. Welches ist die bekannteste Person, die sie je getroffen haben?
Staatsoberhäupter in Russland, Amerika oder China - bis ganz oben. In China konnte ich kürzlich bei militärischen Think Tanks über geopolitische Themen sprechen. Eine schöne Zusammenarbeit war mit Nelson Mandela. Leute fragen mich, sind Menschen an der Macht immer machiavellistisch, böse und gierig. Mandela war tatsächlich anders und hat früh erkannt, dass er Leute fördern muss. Er hat sich Mehrheiten gebeugt, auch wenn er die Autorität gehabt hätte, diese zu ignorieren. Er hatte dieses demokratische Verständnis. 

Sie kommen mit einem wirtschaftlichen Ansatz in ein Land und landen dann immer wieder auf der politischen Ebene. Wie äussert sich das in Ihrer Arbeit?
Für eine gesunde Wirtschaft braucht es politische Konditionen. Und in einem zerstörten Land ist es enorm schwierig, von Null anzufangen. Für eine gute Wirtschaft müssen die politischen Rahmenbedingungen gegeben sein, und umgekehrt kann ein Land politisch nicht gedeihen und langfristig überleben, wenn es wirtschaftlich zerfällt. Politische und wirtschaftliche Krisen lösen sich gegenseitig aus.

Sind dann Leute wie Elon Musk nicht die besseren Politiker? Sie setzen Visionen um und müssen nicht Rücksicht auf Wähler und Koalitionen nehmen.
Je grösser die Krise in der Politik ist, desto eher wandern die Leute in die Wirtschaft ab. Musk würde wohl nie in die Politik gehen. Mark Zuckerberg hatte es sich überlegt – aber mit der ganzen Russland-Affäre und dem Missbrauch der Facebook Plattform hat sein Stern gegenwärtig etwas an Glanz verloren. Heute haben wir in den Technologiekonzernen eine enorme Machtkonzentration. Die wirkliche Gefahr für die Schwächung der Politik ist der Starkult, was schliesslich zur Wahl eines gescheiterten Unternehmers aber erfolgreichen Reality-TV Stars zum US Präsidenten führt. Heute habe ich das Gefühl, dass es keinen Unterschied mehr zwischen berühmt und berüchtigt gibt. Und die politische Arena wird dann immer mehr zum Zirkus.

Womit wir wieder beim Titel ihres Buches sind. Können Sie aus der Stiftung heraus mehr bewegen als mächtige Politiker und Wirtschaftsführer?
Keinesfalls, unsere Arbeit findet in kleinen Bereichen statt. Eine Weltbank oder der Währungsfonds hätten viel mehr Ressourcen, in jedem Land der Welt Leute auszubilden und einzusetzen. Ich sehe das so: Sie brauchen alle Ebenen der Diplomatie, und eben auch die so genannte „Track Three Diplomatie“, die hinter den Kulissen und jenseits von Kameras und Mikrophonen agiert. Bei der offiziellen Diplomatie sitzen oft auch die falschen Leute zusammen am Tisch. John McCain hat beispielsweise als Vorsitzender des Militärausschusses des US Senats sehr viel Macht, unter anderem weil er jährlich das amerikanische Militärbudget zusammenstellt.  Sein Gegenpart im chinesischen Parlament hat nicht die gleichen Rechte, denn dort wird das Militärbudget über die Partei verwaltet und kontrolliert.  

Findet Diplomatie also ausschliesslich ausserhalb der Regierungsgebäude und Institutionen statt?
Die wirkliche Diplomatie findet auf vielen Ebenen statt, von der politischen, der militärischen, der wirtschaftlichen, oder auch der technologischen Ebene. Wichtig ist es, die gemeinsamen Interessen zu identifizieren und zu fördern. Nordkorea ist ein gutes Beispiel: China und die USA haben beide ein grosses Interesse, den Konflikt zu entschärfen. China droht die Gefahr von 25 Millionen Flüchtlingen. Wenn ein chinesischer Think Tank mich fragt: Was wäre es den Amerikanern wert, wenn wir Nordkorea angehen und einen Regierungswechsel bewirken? Dann muss Amerika bereit sein, auf ein solches informelles Angebot in einer informellen, diskreten Weise einzugehen. Und manchmal kann man einen geopolitischen Konflikt nicht isoliert lösen, weil die Interessen eben zu unterschiedlich sind und kein gemeinsamer Nenner existiert. Dann müssen beide Parteien ihre Anliegen gebündelt auf die Waagschalen legen, bis eine Balance erzielt ist. Aber das braucht viel Arbeit, Diskretion, Intelligenz, und vor allem Vertrauen – eine eher seltene Kombination, was auch erklärt, wieso die Konflikte oft über Jahre andauern und „unlösbar“ erscheinen.

Daniel Levin und David Torcasso
Daniel Levin mit Handelszeitung-Redaktor David Torcasso im Hotel Baur au Lac in Zürich, in dem auch ein Teil der Handlung von Levins Buch spielt.
Quelle: Jannis Chavakis/13Photo

Der Politberater

Der Politberater Daniel Levin hat an der Universität Zürich Jura studiert und ist 1992 nach New York übergesiedelt, wo der gebürtige Schweizer dann ein Studium an der Columbia University absolvierte. Seit 1993 ist er in New York als Anwalt tätig und hat in den 90er-Jahren Finanzsysteme in afrikanischen Ländern aufgebaut. Seit 2009 ist der 54-Jährige im Stiftungsrat der Liechtenstein Foundation for State Governance. Er ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. 

Das Buch

Am 15. März stellte Daniel Levin sein Buch «Alles nur ein Zirkus – Fehltritte unter Mächtigen» an der Leipziger Buchmesse erstmals in deutscher Sprache vor, nachdem es im vergangenen Jahr in Englisch erschienen ist und auf die Forbes-Buchtipps kam. Levin wird am 10. April 2018 im Unternehmerforum Lilienberg sprechen und kommt für eine Lesung aus seinem Buch am 11. April 2018 in den Kaufleuten-Saal nach Zürich