Die Kaffeehauskette rechnet wegen der Coronavirus-Krise das zweite Quartal in Folge mit erheblichen Einbussen. Das Unternehmen muss infolge von Filialschliessungen und Betriebsbeschränkungen in China einen Verlust zwischen 25 und 35 Prozent einstecken, teilte Starbucks mit.

In der Volksrepublik, dem grössten Wachstumsmarkt des US-Konzerns, blieben die Geschäfte den grössten Teil des zweiten Quartals geschlossen, während Restaurants in den Vereinigten Staaten im März zu einem Mitnehm- und Lieferservice-Modell übergingen.

Schwächer als erwartet

Die Kaffeekette mit Sitz in Seattle verzeichnete für das zweite Quartal, das am 29. März endete, einen Rückgang der weltweit vergleichbaren Ladenverkäufe um zehn Prozent. Analysten hatten nach IBES-Daten von Refinitiv mit einem Rückgang um 9,71 Prozent gerechnet.

Ohne Einmalposten verdiente das Unternehmen 32 Cent je Aktie, was den Erwartungen der Wall Street entsprach. Die Aktien des Unternehmens fielen im erweiterten Handel um rund zwei Prozent.

Chinas Onlinehandel zeigt: Die Menschen wollen drinnen bleiben

Zwar dürfen sich die Menschen in China nun wieder freier bewegen. Doch ihre Einkäufe im Internet lassen nicht auf eine Erholung schliessen. Mehr hier.

(reuters/gku)