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Migros will Städtern an die Wäsche

Migros will Schweizer Städtern an die Wäsche
E-Tuk, unterwegs für Tick-Wash: Die Migros-Tochter Mibelle Group setzt mit dem neuen Online-Dienst einen Fuss ins B2C-Geschäft

Die Migros-Industrietochter Mibelle lanciert einen neuen Online-Dienst. Tick-Wash holt, reinigt und bringt Wäsche. Nach dem Start in Zürich werden Bern, Basel, Genf und Lausanne angepeilt.

Von Andreas Güntert
2016-09-28

Die Migros-Industrietochter Mibelle Group bringt ein junges Online-Konzept zum nationalen Rollout. Das Startup Tick-Wash holt bei Kunden Wäsche ab, übergibt die Kleidungsstücke einer externen Wäscherei und bringt sie gewaschen dem Kunden zurück.

Die Firma legte Ende 2015 leise im Grossraum Zürich los und schiebt nach offenbar erfolgreicher Pilotphase Grösseres an: «Geplant ist, in den nächsten 6 bis 16 Monaten nach Bern, Basel, Genf und Lausanne zu expandieren», sagt Tick-Wash-Geschäftsführerin Joëlle Gloor zur «Handelszeitung». Dabei wolle man punkto Preis und Geschwindigkeit marktführend sein.

Reine IT-Plattform

Dass die Mibelle Group ins B2C-Geschäft einsteigt, hat gemäss Gloor mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu tun. Mit einem Service, der günstig und zeitsparend sei, könne man den Kunden einen Mehrwert bieten. Tick-Wash versteht sich als reine IT-Plattform, die mit externen Dienstleistern zusammenarbeitet.

Die Wäsche wird mit neun E-Tuks (Bild), per VW-Bus und im Express-Modus per Velokurier transportiert. Zu den Namen der externen Dienstleister auf Wäscherei- und Logistikseite äussert sich Gloor nicht.

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