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Morgan Stanley spürt Schwäche im Aktienhandel

Morgan Stanley

Morgan Stanley: Investmentbanken fallen hinter Universalbanken zurück.

Quelle: Keystone

Die Investmentbank hat im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht. Damit bestätigt sich bei Morgan Stanley ein Branchentrend.

Veröffentlicht am 17.04.2019

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat im ersten Quartal die Schwäche im Handel mit Anleihen und Aktien sowie die Flaute bei Börsengängen zu spüren bekommen. Die Erträge sanken im Auftaktquartal um sieben Prozent auf 10,29 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus am Mittwoch mitteilte.

Der Gewinn ging sogar um neun Prozent auf 2,34 Milliarden Dollar zurück. «Wir haben trotz eines schwachen Jahresstarts solide Ergebnisse geliefert», zeigte sich Konzernchef James P. Gorman dennoch zufrieden. Trotz der weiterhin bestehenden globalen Risiken hätten sich die Märkte erholt und Morgan Stanley sei gut aufgestellt.

Handelserträge sanken um 15 Prozent

Der Regierungsstillstand in den USA sowie der Handelskonflikt zwischen den USA und China drückten auf die Handelslaune der Kunden, die Handelserträge sanken um insgesamt 15 Prozent.

Bereits in den vergangenen Tagen hatten andere grosse US-Geldhäuser ihre Bilanzen veröffentlicht und über starke Rückgänge vor allem im Aktien- aber auch im Anleihenhandel berichtet.

Universalbanken mit Rekordergebnissen

Die Universalbanken JP Morgan und die Bank of America konnten dank ihres starken Privatkundengeschäfts dennoch Rekordergebnisse verkünden. Die Investmentbank Goldman Sachs, die ihr Privatkundengeschäft erst seit einigen Jahren aufbaut, traf die Kapitalmarktschwäche dagegen noch stärker als Morgan Stanley - der Gewinn brach um ein Fünftel auf 2,18 Milliarden Dollar ein.

(awp/gku/mlo)

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