Der Basler Pharmakonzern Novartis will nach einem Zuwachs bei Umsatz und operativem Gewinn im Jahr 2023 mehr Geld an seine Aktionäre auszahlen. Die Dividende soll auf 3,30 Franken je Aktie angehoben werden, teilte Novartis am Mittwoch mit. Im Vorjahr waren es 3,20 Franken.

Im gesamten Geschäftsjahr 2023 setzte Novartis 45,4 Milliarden Franken um (+8 Prozent). Zu konstanten Wechselkursen resultierte ein Plus von 10 Prozent. Damit erreicht das Unternehmen das vom Management in Aussicht gestellt Nettowachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Unter dem Strich verblieb ein Jahresgewinn von 8,6 Milliarden nach gut 6,0 Milliarden im Vorjahr.

Partner-Inhalte
 
 
 
 
 
 

Im laufenden Jahr strebt die Novartis-Führung zu konstanten Wechselkursen erneut Wachstum an. So soll der Umsatz auf Konzernebene im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Für den operativen Kerngewinn wird eine Zunahme im hohen einstelligen Prozentbereich angestrebt.

Positives erstes Quartal nach Sandoz-Abspaltung

Kräftig zugelegt hat Novartis auch im Schlussquartal 2023. Nach der Sandoz-Abspaltung Anfang Oktober ist dies das erste komplette Quartal als fokussiertes Pharmaunternehmen gewesen. Zwischen Oktober und Dezember hat Novartis 11,4 Milliarden Dollar umgesetzt. Das ist ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 10 Prozent, womit sich das Wachstum im Vergleich zum dritten Quartal (+12 Prozent) leicht verlangsamt hat.

Operativ verdiente Novartis im vierten Quartal 2,6 Milliarden Dollar (+47 Prozent), der Konzerngewinn betrug 2,6 Milliarden nach 1,3 Milliarden im Vorjahr. Dies deutliche Zunahme beruhe vor allem auf einem höheren Nettoumsatz und geringeren Restrukturierungskosten, heisst es in der Mitteilung. Beim Reingewinn habe sich zudem ein vorteilhafter Steuereffekt positiv ausgewirkt.

Für Analysten ist allerdings der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn wichtiger. Mit 3,8 Milliarden Dollar fiel dieser im vierten Quartal etwas schlechter als der AWP-Konsens aus.

(sda/reuters/mth)