Die Genfer Privatbank Pictet will ihren Standort in Zürich stark vergrössern. Die Zahl der Mitarbeiter soll von aktuell 166 auf 250 steigen, sagte Teilhaber und Senior Partner Renaud de Planta in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» (Mittwochausgabe).

In der Zwingli-Stadt wird das Institut in den bekannten Leuenhof an der Bahnhofstrasse umziehen. Der neue Standort biete Platz für 320 Kollegen, erläuterte de Planta. «Damit unterstreichen wir, wie wichtig uns der Heimmarkt ist.»

Vier Standorte in der Schweiz

Pictet ist in der Schweiz an vier Standorten präsent. Daran werde sich nichts ändern, sagte de Planta. Die Motivation, ausgerechnet in Zürich zu wachsen, begründete er so: «Ich glaube, wir vertreten dieselben kulturellen Werte, die viele Kunden in der Deutschschweiz suchen.»

Pictet will aber nicht nur in der deutschsprachigen Schweiz wachsen. Gestärkt werden soll auch die Präsenz in Asien. «Wir wollen gerade in Asien unser Wachstum beschleunigen. Dazu gehört nicht nur das Private Banking, sondern auch das Asset Management», so de Planta weiter.

Verschiedene Partner in Asien

Den asiatischen Markt will Pictet jedoch mit verschiedenen Partnern erschliessen. Eine exklusive Vertriebspartnerschaft gebe es also nicht - «schlicht, weil wir damit in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht haben.»

(awp/gku)

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