Im internationalen Vergleich schneidet die Schweiz aber respektabel ab. Wie dem Jahresbericht Switzerland 2020 der Consultingfirma Brand Finance zu entnehmen ist, ist der Wert der 500 wertvollsten Marken der Welt wegen der Pandemie um 1 Billion Franken gesunken.

In der Schweiz besitzt Nestlé den mit Abstand höchsten Markenwert. Der Nahrungsmittelkonzern hat diesen Wert trotz Pandemie nochmals um 6 Prozent auf 20,2 Milliarden Franken steigern können. Nestlé verfüge über ein starkes organisches Wachstum, so Brand Finance.

Im Schlüsselmarkt USA verzeichne Nestlé eine solide Performance. Der Konzern mit Sitz in Vevey setze nach eigenen Aussagen auf Marktführerschaft und Innovationsstärke. Der Konzern folge erfolgreich dem Trend zu vegetarischen und veganen Speisen.

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Sika mit grösstem Wachstum

Das stärkste Wachstum des Markenwertes verzeichnet der Sika-Konzern, der Klebe- und Dichtstoffe herstellt. Der Markenwert hat sich seit Jahresbeginn um 64 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken erhöht. In der Schweizer Rangliste der markenstärksten Unternehmen rückte Sika damit um 10 Plätze auf den 29. Rang vor.

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Brand Finance hat darüber hinaus die relative Stärke von Schweizer Marken erhoben. Dabei werden Faktoren wie Marketing-Investitionen, Bekanntheitsgrad, Mitarbeiter-Zufriedenheit und der Firmenruf erfasst. Hier schwingt der Uhrenkonzern Rolex oben aus.

Im Markenstärke-Index von Brand Finance erreicht Rolex 89,8 von 100 Punkten. Im Ranking des Markenwertes erreicht des Unternehmen mit Sitz in Genf den vierten Platz mit einem Wert von 7,8 Milliarden Franken. Stark sei Rolex namentlich im Sport-Sponsoring.

Mit hohen Zuschauerzahlen im Tennis und in der Formel 1 sei Rolex in diesen wichtigen Sportarten stark präsent. In der Coronakrise habe Rolex seine Fabriken während 60 Tagen schliessen müssen. Dadurch sei die Uhrenproduktion in diesem Jahr um rund 160'000 Stück gesunken.

UBS liegt auf Platz 2

Auf Platz 2 der markenstärksten Konzerne ist die Grossbank UBS zu finden gefolgt vom Versicherungskonzern Zürich. Auf Platz 5 liegt der Basler Pharmakonzern Roche. In die Top Ten schafften es ferner Swiss Re, Credit Suisse, Nescafé, Swisscom und ABB.

(sda/tdr)