Die Schweizer Grossbank UBS rechnet über die nächsten zehn Jahre mit einem kräftigen Anstieg des Anteils der Region Asien-Pazifik an den gesamthaft verwalteten Vermögen.

«Ich wäre nicht überrascht, wenn das Asien-Geschäft näher bei 30 Prozent als bei den gegenwärtigen zehn Prozent liegen würde», erklärte Konzernchef Sergio Ermotti im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Ende 2014 lagen die verwalteten Vermögen insgesamt bei zwei Billionen Franken, die Hälfte davon in Amerika.

Ausbau in China

Ermotti setzt dabei stark auf den Vermögensaufbau in China. «Das chinesische Geschäft ist ein sehr grosses Geschäft und bezüglich Profitabilität und Umfang ein sehr wichtiges Geschäft», sagte der Schweizer. Die UBS, die in China gegenwärtig rund 500 Personen beschäftigt, will diese Zahl im Verlauf der nächsten Dekade substanziell ausbauen.

Die Mehrheit der Neuanstellungen soll dabei der Vermögensverwaltung zu Gute kommen. «Viele Jahre ging es darum, wie man ausländische Investitionen nach China holt», sagte Ermotti. «Der nächste Schritt ist, wie wir chinesischen Investoren helfen können, ausserhalb von China aktiv zu werden.»

(reuters/gku)