An Zürich kommt auch dieses Jahr keine Schweizer Stadt vorbei.
Zum elften Mal in Folge landet die Metropole auf dem ersten Platz des Städte-Rankings – vor Zug, Bern, Winterthur und Basel. Das zeigen die Berechnungen der Immobilienexperten von Wüest Partner, die für BILANZ anhand von 115 Indikatoren die Lebensqualität der vom Bundesamt für Statistik definierten Städte gemessen haben.

Der grosse Gewinner 2021 ist aber nicht unbedingt die Limmatstadt selbst, sondern vielmehr der Grossraum Zürich. So halten sich von den insgesamt 162 ausgewerteten Städten Uster, Kloten und Wallisellen in den Top 15. Und zu den Aufsteigern im vorderen Bereich des Rankings gehören dieses Jahr etwa Bülach (plus einen Rang) sowie Dübendorf, Opfikon, Volketswil und Zollikon (je plus zwei Ränge) und Küsnacht mit plus sieben Rängen.

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«Die Agglomerationsstädte rund um Zürich gewinnen an Attraktivität als eigene Zentren», sagt Patrick Schnorf von Wüest Partner. Dass schweizweit Vororte zulegen, zeigt sich auch bei anderen Grossstädten. So machte in der Umgebung Genfs etwa Meyrin acht Plätze gut, Chêne-Bougeries im Südwesten und Lancy im Osten je sechs, Plan-les-Ouates vier und Onex zwei. Der grösste Sprung überhaupt gelang den Lausanner Vororten Pully und Bussigny-près-Lausanne – sie stiegen um je elf Ränge auf Platz 61 und 117. Zwar legten die Westschweizer Agglostädte stärker zu als jene im Raum Zürich, allerdings rangieren sie bis auf Lancy (Platz 25) deutlich weiter hinten. In puncto Lebensqualität können sie noch nicht mithalten.