Volkswagen hat im Dezember weltweit mehr Fahrzeuge der Kernmarke abgesetzt als vor Jahresfrist und dabei Rückgänge in Nordamerika mit Zuwächsen in China mehr als ausgeglichen.

Die Auslieferungen der Marke Volkswagen seien zum Jahresschluss um 13,8 Prozent auf 615.200 gestiegen, teilte das Wolfsburger Unternehmen mit. Dabei habe es in Nordamerika einen Rückgang um 7,9 Prozent auf 45.800 Fahrzeuge gegeben, in China (inklusive Hongkong) hingegen ein Plus von 22,2 Prozent auf 354.200. Auch in Europa liefen die Geschäfte besser, hier gab es einen Zuwachs von 7,5 Prozent auf 140.100 Autos.

Für das Gesamtjahr 2019 ergibt sich damit den Angaben zufolge ein weltweites Plus bei der Marke von 0,5 Prozent auf 6,2783 Millionen Fahrzeuge. Volkswagen teilte zudem mit, die Zahl der ausgelieferten Elektro-Fahrzeuge sei 2019 im Jahresvergleich um mehr als 60 Prozent auf mehr als 80.000 gestiegen.

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Porsche verkauft mehr Autos

Der Sportwagenbauer Porsche hat seine Verkaufsbilanz zum Jahresende hin noch einmal kräftig aufgebessert. Im Gesamtjahr 2019 lieferten die Stuttgarter 280'800 Autos aus und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Volkswagen-Tochter am Montag mitteilte.

Zu Jahresbeginn hatte Porsche noch mit dem seit Herbst 2018 geltenden neuen Abgas- und Verbrauchsprüftest WLTP sowie der Umstellung auf Ottopartikelfilter zu kämpfen, einige Modelle konnten monatelang nicht geliefert werden. Weil die Verkaufszahlen Ende 2018 in den Keller gegangen waren, konnte Porsche nun am Jahresende auch einfacher Boden gut machen.

Das grösste Plus auf Jahressicht verzeichnete Porsche denn auch in Europa und Deutschland, wo die Stuttgarter um jeweils 15 Prozent besser abschnitten. In China und den USA war es ein Anstieg von jeweils 8 Prozent.

«Wir sind optimistisch, dass wir die hohe Nachfrage 2020 aufrechterhalten können - auch dank einiger neuer Modelle und voller Auftragsbücher für den Taycan», sagte Vertriebschef Detlev von Platen. Der Taycan ist der erste vollelektrische Porsche. 2019 waren insbesondere die SUV-Modelle Cayenne und Macan bei den Käufern gefragt.

(awp/mlo)