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Mcc0090599Guillaume Pousaz, Founder & CEO of Checkout.com in their Fitzrovia office.
Quelle: Geoff Pugh for the Telegraph

PersonGuillaume Pousaz

Wenn Guillaume Pousaz am Sonntag seine Kinder ins Bett gebracht hat, fährt er zum Flughafen Dubai, steigt in eine Maschine von Emirates Airlines oder British Airways und fliegt acht Stunden zu seinem Arbeitsort nach London. Dort fährt er direkt nach der Landung gegen halb sechs Uhr morgens ins Büro. Woche für Woche geht das so, 300 Tage pro Jahr ist Pousaz auf Reisen. Der Aufwand lohnt sich: Sein Start-up Checkout.com hat den Status des Double Unicorn, ist also zwei Milliarden Franken wert. Das kann kein anderer Schweizer von seinem Jungunternehmen behaupten.

Seine Firma ist den wenigsten Konsumenten ein Begriff, aber wer etwa einen Netflix-Account hat, bei Adidas Sportsachen online bestellt oder bei EasyJet ein Ticket bucht, nutzt ihre Dienste: Checkout.com stellt Abrechnungs- und Transaktionssysteme für Onlinestores zur Verfügung. Lange Zeit flog Pousaz unter dem Radar von Medien und Öffentlichkeit. Das änderte sich erst mit der Finanzierungsrunde, die er im Mai erfolgreich auf die Beine gestellt hat: Mit 230 Millionen Dollar war sie die grösste Series-A-Runde in Europa überhaupt. Eigentlich bräuchte Pousaz das Geld nicht, es liegt denn auch auf einem Bankkonto, das rasante Wachstum (Checkout.com stellt pro Monat 35 bis 40 neue Mitarbeiter ein) kann Pousaz aus den Gewinnen finanzieren: Das Unternehmen ist seit 2011 profitabel. Inzwischen stehen die Investoren schon wieder Schlange, um etwas abzubekommen von Checkout.com. «Ich erhalte täglich zwei bis drei Anfragen», sagt Pousaz.

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