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CAPTION ADDITION - CEO Urs Schaeppi an der Bilanzmedienkonferenz zum Jahresabschluss 2018 von Swisscom in Zuerich, am Donnerstag, 7. Februar 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)..
Quelle: Keystone

PersonUrs Schaeppi

Im neuen Jahr erwarten den Swisscom-CEO gleich zwei gewichtige Änderungen. Zum einen bekommt er einen neuen Konkurrenten: Mit der Fusion von Sunrise und UPC verringert sich der Abstand zum Marktführer Swisscom deutlich. «Der Wettbewerb wird hart bleiben und von Innovationen getrieben sein», sagt Schaeppi. Nennenswerte Innovationen freilich hat die Swisscom schon seit einiger Zeit nicht mehr zu bieten; am meisten Aufmerksamkeit erregte heuer noch das Rebranding ihrer Marken Bluewin, Kitag, Swisscom TV und Teleclub: Blue heisst die neue Dachmarke.

Zum anderen bekommt Schaeppi nach sieben Jahren einen neuen Chef: VR-Präsident wird der bisherige Vize Michael Rechsteiner. Ob der genauso viel von Schaeppi hält wie sein Vorgänger Hansueli Loosli, wird sich zeigen müssen. Zumal Schaeppi heuer heftig unter Druck kam wegen einer Reihe von Netzpannen und daher sogar vor dem Parlament antraben musste. «Wer die Swisscom schlechtmacht, zielt an der Realität vorbei», war seine Reaktion. Das kam nicht überall gut an. Tough bleiben Schaeppis Rahmenbedingungen: Der Umsatz bröckelt, die Gewinne schrumpfen, die Kundenzahlen gehen selbst in Corona-Zeiten zurück, in denen Telekommunikation gefragt ist wie nie.

(Stand: Dezember 2020)

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