Dutzende Millionäre aus den USA und sechs weiteren Ländern haben eine Botschaft an ihre Regierungen: «Besteuert uns. Besteuert uns. Besteuert uns.»

Mehr als 80 sehr wohlhabende Personen, die sich selbst «Millionäre für die Menschlichkeit» nennen, fordern höhere Steuern für die Reichen. Damit sollen die teuren neuen Regierungsprogramme finanziert werden, die durch die Covid-19-Pandemie notwendig geworden sind. Zu den Unterzeichnern gehören die Walt-Disney-Erbin Abigail Disney, der ehemalige Geschäftsführer von BlackRock, Morris Pearl, und der dänisch-iranische Unternehmer Djaffar Shalchi.

«Sofort, substanziell und dauerhaft»

«Heute fordern wir, die unterzeichnenden Millionäre und Milliardäre, unsere Regierungen auf, die Steuern für Menschen wie uns zu erhöhen. Und zwar sofort, substanziell und dauerhaft», heisst es in dem offenen Brief. «Wir füllen nicht die Regale von Lebensmittelgeschäften auf oder liefern Lebensmittel von Tür zu Tür. Aber wir haben Geld, viel Geld. Geld, das jetzt dringend gebraucht wird.»

Ihr Schreiben, das vor dem G20-Treffen an diesem Wochenende kommt, ist nicht der erste derartige Appell. Noch bevor die Pandemie die öffentlichen Finanzen auf den Kopf stellte, drängten etwa 200 Reiche, die sich selbst die Patriotischen Millionäre nennen auf ein progressiveres Steuersystem. Disney und Pearl gehörten schon damals dazu.

‘Millionaires for Humanity’ Sign On Letter

Den offenen Brief der «Millionäre für die Menschlichkeit» finden Sie hier.

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(bloomberg | gku)