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Christoph Gebald
Quelle: ZVG

PersonChristoph Gebald

Das ETH-Spin-off Climeworks, das Christoph Gebald zusammen mit Jan Wurzbacher gründete, ist zweifellos eines der interessantesten Cleantech-Unternehmen. Mit einem komplizierten Verfahren holt die Firma CO2 aus der Luft. Seit der Gründung 2009 hat Climeworks eine enorme Entwicklung vollzogen. Wurden anfänglich im Labor nur ein paar Milligramm Kohlendioxid pro Tag eingefangen, saugt die Firma inzwischen jedes Jahr Tausende Tonnen des Treibhausgases aus der Atmosphäre. Doch um einen Klimaeffekt zu erreichen, muss das Scale-up in ähnlichem Stil weitergehen. «Bei Climeworks haben wir immer das Ziel verfolgt, die Menschen zu befähigen, den Klimawandel umzukehren», sagt Gebald – und die Abscheidung aus der Luft soll einen wichtigen Beitrag dazu leisten.Mit «Orca» in Island hat Climeworks 2021 ein neues Aushängeschild in Betrieb genommen. «Orca» kann 4000 Tonnen CO2 pro Jahr abscheiden und ist damit die grösste Anlage der Firma. Doch bereits ist mit «Mammoth» eine weitere Anlage in Island im Bau, die beinahe zehnmal so viel CO2 einfangen können soll. Inzwischen stehen auch die Investoren bei Climeworks Schlange. Im April brachte eine Finanzierungsrunde 600 Millionen Franken ein. Kunden wie Bill Gates oder Swiss Re bezahlen dafür, bestimmte Mengen von CO2 aus der Atmosphäre zu holen. Gebald und Wurzbacher haben schon viel erreicht, doch der Weg von Climeworks dürfte noch viel weiter führen.

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