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LONDON, ENGLAND -  JUNE 17:  (L to R)  Karl Scheufele, Chopard Co-President Caroline Scheufele, Christine Scheufele and Co-President of Chopard Karl-Friedrich Scheufele attend the Chopard Bond Street Boutique reopening on June 17, 2019 in London, England. (Photo by David M. Benett/Dave Benett/Getty Images)
Quelle: Dave Benett/Getty Images

PersonFamilie Scheufele

Chopard zählte fünf Angestellte, als die Familie Scheufele das Unternehmen 1963 erwarb. Heute gehört die Uhren- und Schmuckmarke zu den wenigen grossen Vertretern dieser Schweizer Paradebranche, die sich noch in Familienbesitz befinden. Das Unternehmen beschäftigt gegen 2000 Mitarbeitende und stellt jährlich etwa 75 000 Uhren und 75 000 Schmuckstücke her. Der Umsatz ist Geschäftsgeheimnis; Branchenexperten schätzen ihn auf 550 Millionen Franken.

Vor weit über 30 Jahren ist das Geschwisterpaar Karl-Friedrich (61) und Caroline Scheufele (58) beim Unternehmen ihres Vaters eingestiegen. Er ist verantwortlich für die Herrenlinie, sie betreut die Damenkollektion und entwickelte einige der erfolgreichsten Schmuckkollektionen aus dem Hause Chopard selbst. Vater Karl Scheufele hat sich zwar aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, doch er ist immer noch in diverse Projekte involviert. So zeichnete der Senior für den Höhepunkt des Geschäftsjahrs 2019 verantwortlich: die Lancierung der Kollektion Alpine Eagle.

Mit dieser Neuinterpretation des Chopard-Modells «St. Moritz» aus den 1980er Jahren signalisiert die Marke ihre Rückkehr ins Geschäft mit eleganten Sport­uhren aus Stahl. Die Initiative dazu kam von seinem Enkel Karl-Fritz, dem Sohn von Karl-Friedrich Scheufele. Er habe die alte Stahluhr in einer Schublade entdeckt und danach auf ein Remake gedrängt. Ob sich die ­moderne Version ebenfalls gut verkaufen lässt, wird sich zeigen – vom ­Modell «St. Moritz» wurden einst 50 000 Stück abgesetzt.

(Stand: November 2019)

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