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 Jörg Sandrock
Quelle: PD (Pressedienst)

PersonJörg Sandrock

Die Schweizer Antwort auf Revolut und N26 hat Jörg Sandrock (46) gemeinsam mit Simon Youssef, Julius Kirscheneder und Michael Noorlander ins Leben gerufen: Neon. Die Smartphone-Bank ging 2019 an den Start und rühmt sich, bereits mehr als 30 000 Kunden zu haben. «Bis zum Jahresende hätten wir gerne 50 000, 2021 könnten es 100 000 Kunden mehr sein», sagt Sandrock. Neben den fehlenden Kontoführungsgebühren und der Gratis-Kreditkarte zieht der moderne Auftritt in Kombination mit solidem Schweizer Banking die Kundschaft an. Dabei ist Neon selbst keine Bank. Diesen Part übernimmt die Hypothekarbank Lenzburg, die sich in einer Partnerschaft um die Kontoverwaltung kümmert. Die Einlagen sind so bis zu 100 000 Franken gesichert. Anders als bei ausländischen Konkurrenten wie N26 oder Revolut gibt es eine Schweizer IBAN und damit ein vollwertiges Konto. Das macht Neon auch zum Rivalen der etablierten Schweizer Banken. Die Abwanderung zu Neon wurde durch die steigenden Gebühren bei Revolut und Postfinance noch verstärkt. Vor Kurzem hat Neon trotz Corona eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.

 

 

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