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Thomas Wüst
Quelle: Daniel Graf

PersonThomas Wüst

«Ich bin ein Wassersport-Fan», sagt Thomas Wüst, der einmal pro Jahr einen Anlass am Zürichsee veranstaltet, an dem Kunden und Mitarbeitende seiner Firma aufs Surfbrett oder aufs Wakeboard steigen können. Im Jahr 2005 hat Wüst die ti&m AG gegründet, die heute über 450 Mitarbeitende beschäftigt. Die Firma hat nicht nur privatwirtschaftliche Kunden, sondern auch der Bund lässt ti&m für sich entwickeln, etwa das Covid-Impfzertifikat. «Damit kann die Informatik einen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten», sagt der studierte Informatiker. Mit der «ti&m garage» als Kreativraum für die Umsetzung von Innovationen, dem Jugendförderungsprogramm «hack an app» sowie der jährlichen Kunstaktion «art@work» hat Wüst drei kreative Plattformen lanciert. Bei der «ti&m garage» geht es darum, dass Mitarbeitende seiner Firma eigene Ideen verwirklichen können. Wird eine Idee für gut befunden, wird innerhalb von drei Wochen in der «Garage» eine Minimalversion eines neuen Produktes hergestellt, das dann weiterdiskutiert werden kann. Pro Jahr würden 30 solche «Garagen» durchgeführt, die zwischen 100 000 und 200 000 Franken kosteten. Die «art@work» ermögliche es jeweils einem Jungkünstler oder einer Jungkünstlerin pro Jahr, die Digitalisierung in Kunstsprache zu übersetzen. Aktuell lässt die Künstlerin Corina Rauer die Produkt- und Code-Erläuterungen von Informatikern in ihre Bildsprache einfliessen. Besonders wichtig ist Wüst die Jugendförderung mit «hack an app»: Dort wird Schülerinnen und Schülern im Alter von 11 bis 14 Jahren die Möglichkeit geboten, innerhalb von vier Tagen selber eine App zu erstellen. Die Firma von Wüst stellt alles Nötige dafür zur Verfügung, inklusive Apple-Laptops.
 

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