• 12:21 Uhr: WEF-Präsident hält Abschlussrede
    WEF-Präsident Børge Brende schliesst die diesjährige Ausgabe mit einem Blick in die Zukunft ab. Seine Abschlussrede trägt den Titel «The Road Ahead». Für Brende ist der Ukraine-Krieg «die grosse Herausforderung unserer Zeit». Am WEF hätten die Teilnehmenden intensiv darüber gesprochen, wie die Ukraine unterstützt werden könne. Die Liste der Projekte, auf die man stolz sein könne, sei lang. Darum sei man auch seitens des WEF zufrieden. «Ich hoffe, diese Erfolge sind ein Ansporn, um erfolgreich in die Zukunft zu schreiten», so Brende. Das World Economic Forum 2023 beendet der Präsident mit einem Aufruf: Die Welt könne eine «bessere, widerstandsfähigere Zukunft» schaffen – «aber nur, wenn alle zusammenarbeiten». (mth)
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  • 11:45 Uhr: Greta Thunberg dreht Tanzvideo in Davos
    An einer Pressekonferenz am Donnerstag kritisierte die Klimaaktivistin Greta Thunberg gemeinsam mit den Mitstreiterinnen Vanessa Nakate, Luisa Neubauer und Helena Gualinga die WEF-Elite scharf. Ihr Vorwurf: Die Wirtschafts- und Politeliten würden «Gier und kurzfristige wirtschaftliche Gewinne über die Menschen und über den Planeten» stellen.  Anschliessend war Thunberg wieder zu einem Spässchen aufgelegt. So drehte die Schwedin zusammen Nakate ein Video, das die beiden beim Tanzen im verschneiten Davos oder in der Umgebung zeigt. Die ugandische Aktivistin postete das Video auf ihrem Tiktok-Profil, mit dem Titel «Ein Mädchen, das findet, es braucht einen gerechten Übergang zu erneuerbarer Energie». (mth)
  • 07:48 Uhr: WEF will vor allem Teilnehmende «mit Substanz»
    WEF-Geschäftsleitungsmitglied Alois Zwinggi antwortet auf die Kritik verschiedener Medien, dass dieses Jahr am WEF grosse Namen fehlten. Er betont, es sei für die WEF-Teilnehmenden vor allem wichtig, dass sie andere Teilnehmende «mit Substanz» antreffen können. Stars und grosse Namen seien für das WEF zweitrangig. «Für unsere Teilnehmenden ist es fast produktiver mit den Ministerien und Regierungen auf Arbeitsstufe zusammenzuarbeiten», sagte Zwinggi der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es müssten nicht zwingend immer Staatsoberhäupter sein. (sda/rul)
  • 17:32 Uhr: Iranische Menschenrechtlerin mit Schwächeanfall während WEF-Podium
    Die iranisch-amerikanische Journalistin und Menschenrechtlerin Masih Alinejad ist laut «Blick» bei einem Podium am WEF vor versammeltem Publikum zusammengebrochen. Die 46-Jährige habe schon vor dem Auftritt sichtlich erschöpft gewirkt, so eine Podiumsteilnehmerin gegenüber der Zeitung. Vor ihrem Schwächeanfall habe Alinejad noch gesagt: «Ohne Einschluss der Frauen ist die Demokratie im Iran und in Afghanistan keine Demokratie.» Dann sei sie vom Stuhl gekippt. Ein Arzt vor Ort habe sich um sie gekümmert. Die in den USA lebende Journalistin ist seit dem dem Ausbruch der Massenproteste im Iran gegen das dortige Regime zum Sprachrohr der Protestbewegung geworden. Kurz vor ihrem Podiumsauftritt am WEF hatte Alinejad einen Tweet an ihre 700'000 Followern gesendet, in dem sie die Geschichte eines Teenagermädchens erzählt, das im Iran getötet worden war. (mth)
  • 16:41 Uhr: Schweiz hat Brief von Selenski gut erhalten
    Die Schweiz hat den Brief des ukrainischen Präsidenten Selenski, der zur Unterstützung für eine Friedensformel aufruft, gut erhalten. Das bestätigte Bundespräsident Alain Berset am Donnerstag. «Wir werden den Brief nun genau analysieren», sagte der Bundesratspräsident vor den Medien in Davos. «Wir werden sicher darauf antworten und schauen, was die Schweiz machen kann.» Den Brief mit nach Davos gebracht hat die ukrainische First Lady Olena Selenska. Am Dienstag hatte sie in ihrer Rede vor den WEF-Teilnehmenden erklärt, sie habe das Schreiben mitgenommen, um es insbesondere an China weiterzuleiten. Aufgelistet ist darin ein 10-Punkte-Plan für eine Friedensformel. Der Krieg in der Ukraine war laut Berset das Hauptthema seiner bilateralen Treffen in Davos. Es gebe viele Länder, die direkt vom Krieg betroffen seien, sagte Berset. Der Bundespräsident hat sich am WEF etwa mit Georgien, Polen und Litauen ausgetauscht. (sda)
  • 15:06 Uhr: Berset: «Neutralität ist keine Gleichgültigkeit»
    Laut Bundespräsident Alain Berset wurde die Neutralität der Schweiz am WEF gut verstanden. Die Aussage «Abseitsstehen sei keine Option» von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sei keine Kritik an der Schweiz gewesen. Er habe erklären können, dass Neutralität keine Gleichgültigkeit sei, sagte Berset am Donnerstag vor den Medien in Davos. Er glaube nicht, dass sich die Schweiz schuldig mache, weil sie keine Waffen liefere, sagte er. «Die Schweiz hat eine besondere Rolle zu spielen.» Das sei von den anderen Ländern gut verstanden worden. Etliche Führungspersonen haben am WEF in Davos die Schweizer Neutralität in Frage gestellt. So rief etwa auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg «alle Nationen auf, zur militärischen Unterstützung der Ukraine beizutragen». Das sei keine Frage der Neutralität, sondern es gehe um das Recht auf Selbstverteidigung, darum, die Rechtsstaatlichkeit zu schützen und die Charta der Vereinten Nationen zu verteidigen. (sda)
  • 13:04 Uhr: Greta Thunberg macht WEF-Teilnehmer für Klimakrise verantwortlich
    Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat am Weltwirtschaftsforum in Davos die Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer kritisiert. Es seien die Leute, die der Zerstörung des Planeten am meisten Vorschub leisteten, sagte sie. Man solle stattdessen den Menschen zuhören, «die tatsächlich von der Klimakrise betroffen sind», sagte Thunberg im Rahmen einer Medienkonferenz am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) weiter. Den Wirtschafts- und Politeliten warf sie vor, «Gier und kurzfristige wirtschaftliche Gewinne über die Menschen und über den Planeten» zu stellen. «Sie werden weiterhin in fossile Energien investieren, sie werden weiterhin Menschen für ihren eigenen Profit opfern», sagte Thunberg weiter. Auch der Generaldirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, nahm an der Medienkonferenz teil. «Meine Anwesenheit hier ist ein sehr wichtiges Signal, das ich der Welt geben möchte», sagte dieser. «Der Klimawandel braucht mehr Aufmerksamkeit. Leider nimmt die Aufmerksamkeit für den Klimawandel ab», sagte Birol. Thunberg und andere Klimaaktivistinnen, darunter die deutsche Luisa Neubauer, sind nach eigenen Angaben nach Davos gereist, um den Managern der grossen Energiekonzerne einen offenen Brief zu überbringen. (sda)
  • 11:25 Uhr: Microsoft-CEO schwärmt am WEF von Chat GPT
    Künstliche Intelligenz – und ihr aktuell im Fokus stehender Vertreter Chat GPT – ist auch am WEF eines der grossen Diskussionsthemen. So legte etwa Microsoft-CEO Satya Nadella dem WEF-Chef Klaus Schwab in einem Einzelgespräch seine optimistische Sicht dar. Er sehe KI als Chance für Arbeitnehmende und nicht als Konkurrenz. «Ein goldenes Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist angebrochen, das die Arbeit, wie wir sie kennen, neu definieren wird.» Er sehr zuversichtlich, dass einige dieser neuen Technologien bei diesem Prozess hilfreich sein würden. «KI wird mehr und mehr Möglichkeiten bieten, um Menschen zusammenzubringen», so Nadella. Zudem verkündete der Microsoft-Chef, dass der Tech-Riese plane, KI-Tools wie Chat GPT in alle seine Produkte zu integrieren. Microsoft verhandelt derzeit mit Open AI, dem Unternehmen hinter Chat GPT, über eine 10-Milliarden-Dollar-Beteiligung. (mth)
  • 10:27 Uhr: John Kerry kündigt am WEF Datenerfassung der natürlichen Ressourcen an
    Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat vor, die natürlichen Ressourcen des Landes in den offiziellen Wirtschaftsstatistiken genauer zu erfassen. Bidens Sonderbeauftragter für Klimafragen, John Kerry, wird die neue Initiative am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ankündigen. Die Regierung erklärt, sie werde dazu beitragen, den Wert von Land, Luft, Wasser und anderen natürlichen Ressourcen im Verhältnis zu den wirtschaftlichen Aktivitäten, die sie angesichts der Risiken des Klimawandels unterstützen, zu erfassen. «Eine starke Wirtschaft hängt ab von einem stabilen Klima, sauberer Luft und sauberem Wasser sowie allem, was die Natur zu bieten hat», schreiben die Co-Vorsitzenden der Strategie in einem Bericht. (bloomberg)
  • 09:31 Uhr: Greta Thunberg kommt ans WEF
    Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg (20) reist offenbar ans WEF. Sie soll dort laut Reuters den Chef der Internationalen Energie-Agentur (IEA) Fatih Birol treffen. Zusammen mit anderen Klimaaktivistinnen will Thunberg den «fossilen CEOs» in Davos einen offenen Brief übergeben, wie am Mittwoch die Deutsche Luisa Neubauer in einem Tweet verkündet hat. Es ist nicht klar, wann die Schwedin in Davos ankommt oder ob sie bereits angereist ist. Thunberg nahm bereits vor vier Jahren am WEF teil, in den vergangenen Tagen demonstrierte sie mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten gegen den Abriss des deutschen Dorfes Lützerath, um dort Braunkohle abzubauen. (mth)
  • 09:00 Uhr: Blackrock-Chef wirbt für Investments in der Ukraine
    Blackrock-Chef Larry Fink trat heute am Ukrainian Breakfast des WEF auf. Dabei betonte der CEO des weltgrössten Vermögensverwalters die Bedeutung von Investitionen im Land: «Unser Ziel ist nicht, neue Oligarchen zu erschaffen, sondern eine neue Ukraine», so Fink. Die Chancen seien gut: «Ich bin überzeugt, wenn der Krieg vorbei ist, wird das Kapital ins Land fliessen». Blackrock glaube, dass man im Land «faire und gute Renditen» einfahren werden könne. «Diejenigen, die an den Kapitalismus glauben, werden Geld in der Ukraine anlegen», sagte Fink weiter. Der Blackrock-Chef hatte sich bereits im Dezember mit dem ukrainischen Präsidenten getroffen. Damals versprach er Investitionen in die wichtigsten Sektoren der Wirtschaft des Landes. (gku)
  • Donnerstag, 19. Januar, 08:00 Uhr: WEF-Staff fordert Ablösung von Klaus Schwab
    Der Gründer und Vorsitzende Klaus Schwab leitet das WEF seit 52 Jahren. Nicht alle Mitarbeitenden sind damit zufrieden, berichtet der britische «Guardian». «Klaus steht seit 52 Jahren an der Spitze des WEF. Als er (1938) geboren wurde, existierten 122 der 195 Staaten der Welt noch gar nicht. Er ist gegenüber niemandem innerhalb und ausserhalb der Organisation rechenschaftspflichtig», sagte eine Mitarbeiter-Gruppe, die die Ablösung des Vorsitzenden fordert. Mehr über die Nachfolgesuche lesen Sie hier: Wer folgt auf WEF-Chef KIaus Schwab? (gku)
  • 17:57 Uhr: Selenski spricht über den Helikopter-Absturz 
    Mit einer Schweigeminute begann Wolodimir Selenski seine Rede am WEF per Live-Schalte. ««Vor zehn Stunden hat sich eine Tragödie ereignet», sagte der ukrainische Präsident, der aus Kiew zugeschaltet war, zum Helikopter-Absturz am Mittwoch, bei dem unter anderem der Innenminister ums Leben gekommen war. Die Welt könne mit den Krisen und Herausforderungen nicht mehr Schritt halten, so Selenski mit Bezug auf das diesjährige WEF-Thema «Zusammenarbeit in einer gespaltenen Welt». Die Welt dürfe nicht mehr zögern und müsse schneller reagieren, betonte er und meinte damit den Kampf gegen Russland. «Die Welt wird gewinnen. Es ist an der Zeit.» (mth)
  • 16:48 Uhr: Olaf Scholz wirbt für Freihandel und Einigung mit USA
    Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich auf dem WEF für Freihandel stark gemacht. Er werde sich sehr dafür einsetzen, dass die EU Freihandelsabkommen mit Indien, den südamerikanischen Mercosur-Staaten und Indonesien abschliesst, sagte er am Mittwoch in Davos. Um Fairness im Wettbewerb zwischen den Staaten mit unterschiedlichen Klimaschutzanstrengungen zu erreichen, müsse die EU aber einen Grenzausgleichmechanismus haben, betonte Scholz zugleich. Zudem verkündete der Staatsmann erneut, dass er zwar die US-Subventionen für klimafreundliche Investitionen begrüsse. Diese dürften aber nicht zu einer Benachteiligung der europäischen Industrie führen. «Protektionismus verhindert Wettbewerb und Innovationen und schadet dem Klimaschutz», warnte er. (reuters)
  • 16:28 Uhr: Al Gore schiesst gegen die WEF-Elite
    Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore hat am WEF klare Worte gefunden: «Die Emissionen steigen immer noch, die Klimakrise verschlimmert sich weiter», sagte der Umweltschützer bei seiner Teilnahme an einer Diskussionsrunde zum Klimaschutz in Davos. «Die Mächtigen tun nicht genug!» Gleichzeitig gab er aber an, dass er am diesjährigen WEF viel Aufmerksamkeit für das Thema feststelle. Es gebe auch gute Nachrichten im Kampf gegen den Klimawandel: «Wir haben alle Technologien, die wir brauchen, und wissen, wie wir zum Ziel kommen.» (mth)
  • 14:26 Uhr: Deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer auf dem Weg ans WEF
    Luisa Neubauer, Aushängeschild der Klimabewegung in Deutschland, ist mit dem Zug unterwegs nach Davos. In einem Tweet mit einem angehängten Foto, das sie auf ihrer Zugfahrt zeigt, schreibt Neubauer: «Auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos.» Im Gepäck habe sie einen offenen Brief an «fossilen CEOs» beim WEF, die sie zusammen mit den Aktivistinnen Greta Thunberg, Vanessa Nakate und Helena Gualinga verfasst hat. Der Brief ist ein Aufruf dazu, die Expansion des Abbaus von fossilen Energieträgern zu beenden. (mth)
  • 14:02 Uhr: «Alle sind erstaunt, wie gut es der Schweiz geht»
    Bundesrätin Karin Keller-Sutter ist dieses Jahr zum zweiten Mal am WEF. Während ihres Aufenthalts in Davos traf sie sich mit europäischen Finanzministern. Am Pressetermin danach sagte Keller-Sutter: «Was ich überall höre: Erstaunen, wie gut es der Schweiz geht. Sie wird als Hort der Stabilität gesehen.» Diese Stabilität gelte es zu halten.  Wir wollen diese Stabilität halten.» Weiter habe sie sich mit Vertretenden von multilateralen Organisationen ausgetauscht. So sprach sie etwa mit OECD-Generalsekretär Mathias Cormann über die Mindestbesteuerung. «Das WEF 2023 war für mich ein Einstieg in die internationale Zusammenarbeit im Finanzbereich», bilanzierte Keller-Sutter, die seit Anfang Jahr das Finanzministerium leitet. (mth)

 

  • 12:38 Uhr: Albert Rösti sieht Schweizer Technologien als Schlüssel für Dekarbonisierung
    Mit dem Export von Schweizer Technologien kann die Schweiz nach den Worten von Bundesrat Albert Rösti am meisten zur weltweiten Dekarbonisierung beitragen. «Es ist ganz wichtig, dass wir mit Technologien die Probleme lösen», sagte der Energieminister am Mittwoch in Davos. Das nütze viel mehr, als wenn die Schweiz selber zu reduzieren versuche. Als kleines Land könne die Schweiz nur einen kleinen Beitrag leisten. «Wir sind eines der innovativsten Länder weltweit unter anderem dank der Technologischen Hochschulen in Zürich und Lausanne.» Für Rösti steht zudem im Zentrum, mehr eigene Elektrizität zu produzieren im Bereich Wasserkraft und Sonnenenergie. «Dann kommt die Dekarbonisierung automatisch», sagte er. (sda)


 

  • 11:33 Uhr: Viola Amherd besucht die WEF-Truppen
    Die Schweizer Verteidigungsministerin ist am Dienstag am WEF zugegen. das WEF besucht. Während ihres Besuchs schaute Viola Amherd auch bei einem provisorischen Spital der Armee vorbei, das für die Dauer des Anlasses aufgebaut wurde. Dort trainieren rund 100 Sanitärssoldaten, wie sie die Krankenhäuser rund um Davos etwa im Falle eines Giftanschlags unterstützen könnten. Für das WEF sind in der ganzen Schwei rund 5000 Angehörige der Armee im Einsatz, rund die Hälfte davon in Davos. (mth)
Bundesrätin Viola Amherd liess sich in Davos ein provisorisches Armeespital für das WEF 2023 zeigen.

Bundesrätin Viola Amherd liess sich in Davos ein provisorisches Armeespital für das WEF 2023 zeigen.

Quelle: Keystone
  • 10:00 Uhr: Ex-Bundesrat Ueli Maurer traf Chinas Vizepremier Liu He
    Der chinesische Vizeministerpräsident Liu He hat nach Angaben der chinesischen Botschaft nicht nur mit Bundesrätin und Finanzministerin Karin Keller-Sutter gesprochen, sondern auch mit alt Bundesrat und Ex-Finanzminister Ueli Maurer, berichtet die «Aargauer Zeitung». Dabei ging es laut dem Finanzdepartement aber nicht um Politik. Maurer habe Liu als Privatperson separat getroffen. Offenbar wollte der abtretende Liu seinen bereits zurückgetretenen Politikerkollegen nochmals sehen, so die «AZ». Die beiden kennen sich von von verschiedensten Treffen auch in China. (gku)
  • 09:32 Uhr: Nummer 2 des IWF sieht Höhepunkt der Inflation überschritten
    Für Gita Gopinath zeigt die Weltwirtschaft «Anzeichen von Widerstandsfähigkeit», und Francois Villeroy de Galhau, Mitglied des Rates der EZB, sagte, die Eurozone werde in diesem Jahr eine Rezession wohl vermeiden können. (Bloomberg)

  • Mittwoch, 18. Januar, 06:00 Uhr: Linksextreme demonstrieren in Zürich gegen das WEF
    Rund 400 Linksextreme haben am Dienstagabend in Zürich an der «Smash WEF»-Demonstration teilgenommen, der Protestdemonstration gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF). Viele Teilnehmende waren vermummt, die Stimmung war aggressiv. Die Demo war nicht bewilligt. Vom Helvetiaplatz zogen die Teilnehmenden durch die Langstrasse und quer durch den Kreis 4. Dabei zündeten sie immer wieder Feuerwerk und Böller. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort, hielt sich aber zurück, um keine Eskalation zu riskieren. Während des Umzugs wurden laut Angaben der Stadtpolizei Zürich wiederholt pyrotechnische Gegenstände gezündet. Durch Demonstrierende seien an mehreren Orten Sprayereien verübt worden. (sda)

  • 21:30 Uhr: Larry Fink nennt ESG-Kampagne «hässlich» und «persönlich»
    Die Diskussionen rund um ESG-Investments haben laut Blackrock-Chef Larry Fink zu «einer enormen Polarisierung» geführt. «Ich nehme das sehr ernst», sagte Fink auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Interview mit Bloomberg TV. «Wir versuchen, Missverständnisse auszuräumen. Das ist schwer, weil es nicht mehr um die Sache geht, sondern sie es auf eine persönliche Art und Weise vorbringen. Zum ersten Mal in meiner beruflichen Laufbahn sind Angriffe jetzt persönlich. Sie versuchen, das Thema zu verteufeln.» Inzwischen wird Blackrock diesbezüglich von beiden Enden des politischen Spektrums angegriffen. Die Rechte behauptet, dass ESG der auf fossile Brennstoffe fokussierte Wirtschaft schade. Die Linke indessen argumentiert, Blackrock tue nicht genug gegen den Klimawandel. (Bloomberg)

  • 17:57 Uhr: Rhätische Bahn antwortet schlagfertig auf Tweet von Lauterbach
    Der deutsche Gesundheitsminister ist bereit für das WEF. «Auf zum Weltwirtschaftsforum in Davos», twittert Karl Lauterbach zu einem Foto, das ihn vor einem Flieger der Bundesrepublik Deutschland zeigt. «Robert Habeck kommt gleich dazu», schreibt er weiter und kommt dann auf eines seiner Hauptanliegen zu sprechen: Ein Thema sei die bessere Vorbeugung von Pandemien. Ein weltweites System der Pandemie Früherkennung sei im Aufbau. Den Tweet nutzt die Rhätische Bahn als Steilvorlage, um augenzwinkernd für sich zu werben. In einer Twitter-Antwort an Lauterbach heisst es: «Das ist korrekt: Gerne transportieren wir alle Gäste komfortabel und zuverlässig nach Davos und an viele weitere schöne Orte in Graubünden.» (mth)

  • 17:44 Uhr: «Hätten nach Krim 2014 anders gegen Russland vorgehen sollen»
    Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin hofft, dass die westliche Gemeinschaft ihre Lektionen aus dem Umgang mit Russland lernt. Wäre die Ukraine früher in die Nato aufgenommen worden, gäbe es jetzt keinen Krieg in dem Land, sagte Marin am Dienstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Dies sei im Übrigen auch der Grund, warum Finnland und Schweden die Mitgliedschaft in dem Verteidigungsbündnis beantragt hätten. «Wir wollen Mitglied der Nato werden, weil wir nie wieder Krieg in Finnland haben wollen. Wir waren schon einmal im Krieg mit Russland.» Man müsse auch auf das Jahr 2014 zurückschauen, als Russland die ukrainische Krim-Halbinsel angegriffen habe, sagte Marin im Gespräch mit dem Journalisten Fareed Zakaria. Ihrer Ansicht nach hätte man damals anders vorgehen sollen. «Wenn wir als Europäische Union und Verbündete damals Stärke gezeigt hätten, dann denke ich, dass die Geschichte ganz anders verlaufen wäre als heute.» (sda)
  • 15:36 Uhr: Ukraine sucht Unterstützung der Schweiz für Friedensformel
    Die ukrainische First Lady ist mit einem Brief ihres Mannes ans WEF gereist, der zur Unterstützung für eine Friedensformel aufruft. Dieser Brief werde die Schweiz «über die diplomatischen Kanäle» erhalten, sagte Bundesrat Ignazio Cassis nach einem bilateralen Gespräch mit Olena Selenska. Im Austausch ging es ausschliesslich um die Unterstützung der Schweiz in der humanitären Hilfe. Die ukrainische First Lady habe vor allem auch um Hilfe gebeten für ihre Stiftung, die sich mit Waisenkindern beschäftige, so der Aussenminister. «Ich konnte Olena Selenska die weitere Intensivierung unserer Zusammenarbeit versprechen», sagte Cassis. Nicht gesprochen wurde laut ihm über mögliche Waffenlieferungen der Schweiz an die Ukraine. (sda)

14:01 Uhr: Elon Musk zieht erneut über das WEF her
Der Twitter-Chef hat sich wiederum negativ über das Weltwirtschaftsforum geäussert. In einem Tweet schreibt Elon Musk lakonisch: «‹Die Zukunft meistern› klingt überhaupt nicht ominös...» Weiter heisst es: «Was hat es mit dem WEF/Davos auf sich? Versuchen sie, der Chef der Erde zu sein!?» Bereits im Vorfeld der Jahrestagung in Davos hat Musk das WEF als «boring as fuck» bezeichnet und angekündigt, nicht anzureisen. (mth)

  • 13:42 Uhr: Manchester United ist WEF-Partner
    Als erster Fussballklub ist Manchester United am WEF vertreten. In Davos ist der englische Spitzenklub mit einem eigenen Laden an der Promenade präsent. Der Auftritt der Red Devils könnte im Zusammenhang damit stehen, dass die Besitzer, die Glazer-Familie, den Club verkaufen will. Journalist Dave Lawler weist in einem Twitter-Post darauf hin, dass «die Saudis» unweit des Man-United-Store ebenfalls Liegenschaften besitzen würden. Auf der Website des Weltwirtschaftsforums ist der englische Spitzenklub als offizieller Partner geführt. (mth)

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  • 13:11 Uhr: EU-Chefin von der Leyen spricht über «Green Deal»
    «Um die Attraktivität der europäischen Industrie aufrechtzuerhalten, müssen wir mit Angeboten und Anreizen konkurrieren, die derzeit ausserhalb der Europäischen Union zur Verfügung stehen», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede am Weltwirtschaftsforum in Davos. «Um eine Zersplitterung des Binnenmarktes zu vermeiden und den Übergang zu sauberen Technologien in der gesamten Union zu unterstützen, müssen wir auch die EU-Finanzierung aufstocken.» Von der Leyen betonte, dass die EU im Rahmen eines neuen Green-Deal-Industrieplans ihre Regeln für staatliche Beihilfen vorübergehend anpassen sollte, um sie von der Berechnung bis zur Genehmigung zu beschleunigen und zu vereinfachen. Eine Option seien etwa Steuererleichterungsmodelle. (Bloomberg)
     
  • 11:51 Uhr: Ukraines First Lady: «Vor unseren Augen passieren Kriegsverbrechen»
    In ihrer Rede an der Eröffnung des WEF 2023 forderte die ukrainische First Lady die sofortige Beendigung des russischen Angriffskriegs auf ihr Land. «Bitte, sehen Sie sich in diesem Raum um, wie viele wichtige Menschen hier sind. Aber nicht alle von Ihnen nutzen den Einfluss, den Sie haben», sagte Olena Selenska. Der globale Zusammenhalt sei wichtig, denn die Krise gehe über die Grenzen der Ukraine hinaus. «Vor unseren Augen passieren Kriegsverbrechen. Wir müssen den Frieden herbeiführen.» Ein Waffenstillstand sei derzeit aber keine Option. (mth)
     
  • 11:36 Uhr: Berset verurteilt Angriffskrieg auf Ukraine
    Bundespräsident Alain Berset sieht die demokratischen Institutionen und die Rechtsstaatlichkeit auf der ganzen Welt aufgrund der wachsenden Ungleichheit in Gefahr. Die Welt stehe an einem Wendepunkt, sagte er an der Eröffnung der 53. Austragung des Weltwirtschaftsforums. Zudem verurteilte er erneut den Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine. Der Krieg sei ein brutaler Angriff auf ein friedliches Land, sagte Berset am Dienstag im Kongresszentrum in Davos vor der Polit- und Wirtschaftselite der Welt und in Anwesenheit der ukrainischen First Lady Olena Selenska. Daneben kritisierte Berset, dass bisher zu wenig über die soziale Gerechtigkeit nachgedacht wurde – auch am WEF. (sda)
     
  • 10:57 Uhr: Eröffnungsrede läuft
    Jetzt eröffnet WEF-Gründer Klaus Schwab offiziell das Forum. Die diesjährige Ausgabe des WEF stehe unter dem Motto «Zusammenarbeit in einer fragmentierten Welt». «Wir sind mit vielen Krisen konfrontiert», sagt Schwab in seiner Eröffnungsrede. (mth)
     
  • 7:45 Uhr: Reden von Ursula von der Leyen und Liu He
    Beim Weltwirtschaftsforum (WEF) stehen am Dienstag unter anderem Reden von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und dem chinesischen Vizepremier Liu He an. Die deutschen Minister Robert Habeck und Christian Lindner nehmen an Podiumsdiskussionen teil. (Reuters)
     
  • Dienstag, 17. Januar, 06:31 Uhr: Erstes «Davos Briefing» erschienen
    In einer täglichen Videokolumne berichtet der Chefredaktor der Handelszeitung vom WEF 2023 aus Davos. In der ersten Ausgabe des «Davos Briefing» spricht Markus Diem Meier über den Stargast aus China, Vizepremier Liu He, der heute Dienstag eine Rede halten wird. (mth)
     
  • 17:04 Uhr: Hotelmitarbeitende arbeiten 18 Stunden am Tag 
    Während des Weltwirtschaftsforums in einem Luxushotel in Davos zu arbeiten, ist äusserst belastend. So sagte Hans-Rudolf Rütti, der seit 2021 das Steigenberger Grandhotel Belvédère führt, gegenüber «Business Insider»: «Bei uns herrscht 24/7 Betrieb, auf mehr als drei, vier Stunden Schlaf kommen die Angestellten nicht.» Mit Schokolade und viel Red Bull würde die Arbeitsmoral hochhalten, so der Hotelier. «Und die meisten Angestellten freuen sich, all die berühmten Politiker, Musiker, Schauspieler und Geschäftsleute live zu sehen – auch wenn sie für sie 18 Stunden am Tag arbeiten.» Zudem sei der Lohn während der WEF-Woche um ein Drittel höher als sonst. Temporär seien 150 Mitarbeitende im Grandhotel eingestellt. (mth)
     
  • 13:53 Uhr: Olena Selenska nimmt am WEF teil
    Die ukrainische First Lady Olena Selenska nimmt dieses Jahr am WEF teil. Sie landete am Montag am Flughafen in Zürich, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Selenska stieg demnach am Mittag aus einer ukrainischen Regierungsmaschine. Das WEF bestätigte danach ihre Teilnahme am Politik- und Wirtschaftstreffen. Die WEF-Veranstalter machten bisher keine offiziellen Angaben zur ukrainischen Delegation - aus Sicherheitsgründen. Ob sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut zuschalten lassen oder diesmal sogar selbst anreisen will, blieb zunächst geheim. Im vergangenen Jahr war am WEF der seit Februar 2022 wütende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine das grosse Thema. In vielen Veranstaltungen riefen sich ukrainische Vertreter in Erinnerung. Präsident Selenskyj forderte in einer Videoansprache bei der WEF-Eröffnung die internationale Staatengemeinschaft zu «maximalen» Sanktionen gegen Russland auf. (sda)
     
  • 09:48 Uhr: Klima-Aktivisten protestieren auf dem Flugplatz Altenrhein
    Ein Dutzend Aktivistinnen und Aktivisten der Bewegung «Debt for Climate» haben sich am Montagmorgen auf dem Flugplatz Altenrhein SG zu einer Kundgebung gegen das Weltwirtschafsforum (WEF) versammelt. Mit Transparenten protestierten sie gegen das WEF.
     
  • 08:33 Uhr: Oxfam und Solidar Suisse wollen Vermögenssteuer für Reiche
    Die Hilfsorganisation Oxfam fordert von Regierungen weltweit höhere Steuern auf Vermögen sowie auf «exzessive Übergewinne» infolge von Corona-Pandemie und Inflation. Eine entsprechende Besteuerung der Reichen könne den Weg zu einer gerechteren, nachhaltigen Welt ohne Armut bedeuten. Weltweit hungerten 828 Millionen Menschen, erklärte Oxfam in einem anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos am Montag veröffentlichten Bericht. Erstmals seit 25 Jahren hätten extremer Reichtum und extreme Armut gleichzeitig zugenommen. (sda)
     
  • 06:23 Uhr: Guy Parmelin und Albert Rösti treffen Robert Habeck
    Am heutigen Montag beginnt das WEF in Davos im Kanton Graubünden. Die Bundesräte Guy Parmelin und Albert Rösti werden den deutschen Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, treffen. Die Eröffnungsrede hält Bundespräsident Alain Berset jedoch erst am Dienstag. (sda)
     
  • Montag, 16 Januar, 05:21 Uhr: WEF-Präsident will ein umweltfreundliches Wachstum
    Rund ein Drittel der Erdoberfläche soll nach dem Präsidenten des WEF Børge Brende bis in sieben Jahren unter Umweltschutz stehen. Er hat sich für die Wirtschaft als treibende Kraft von Umweltzielen ausgesprochen. (sda)
     
  • Sonntag, 15. Januar, 15:52 Uhr: Demonstrierende fordern Klimasteuer und Schuldenerlass
    Noch bevor das WEF offiziell eröffnet wurde, haben am Sonntag in Davos rund 300 Menschen für Klimagerechtigkeit demonstriert. Sie forderten eine Klimasteuer für Superreiche und einen Schuldenerlass für südliche Länder. Unter dem Slogan «Tax the Rich, save the Climate» forderten etwa 300 Demonstrantinnen und Demonstranten der Juso Schweiz und der Vereinigung Strike WEF auf dem Postplatz in Davos eine Klimasteuer für Superreiche. Auch Aktivisten aus dem deutschen Lützerath und von Greenpeace schlossen sich an. Rund 250 von ihnen wanderten seit den frühen Morgenstunden zu Fuss nach Davos. Juso-Präsident Nicola Siegrist erklärte, mit den Einnahmen der Klimasteuer eine soziale Klimapolitik finanzieren zu wollen. «Die Reichen müssen zahlen, da sie am meisten von dem System profitieren, das die Klimakrise verursacht hat», sagte er im Bündnerischen Austragungsort des WEF. (sda)
     
  • 16:34 Uhr: Kritik aus USA am WEF
    Auf der Teilnehmerliste für das diesjährige WEF stehen zahlreiche Regierungsvertretende. Dass zum Kreis der geladenen Gäste auch der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew und das Staatsoberhaupt der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, gehören, stösst auf Kritik von US-Seite her. Der republikanische Abgeordnete Darrell Issa verkündete in einem Statement, die Einladungen an die Präsidenten von Aserbaidschan und dem Kongo seien ein Fehler. Auch dass ein chinesischer Funktionär in Davos erwartet wird, kann Issa nicht verstehen. Vermutlich ist damit der chinesische Vizepremier Liu He gemeint. (rul)
     
  • 11:31 Uhr: Polizei und Militär schützt WEF-Teilnehmende
    Rund 100 völkerrechtlich geschützte Personen müssen sich ab Montag in Davos frei und sicher am WEF bewegen können. Dafür sind tausende Polizeibeamte und Militär aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland im Einsatz. Die grössten Risiken seien Terrorismus, Cyberbedrohungen, Extremismus und der verbotene Nachrichtendienst, sagte der Sicherheitsverantwortliche und Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, Walter Schlegel, am Freitag. (sda)
     
  • 6:38 Uhr: Erstes WEF nach Corona
    Für die 53. Jahrestagung hat WEF-Gründer Klaus Schwab das Motto «Cooperation in a Fragmented World» ausgerufen. «Wir sehen, dass die vielfältigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kräfte zu einer zunehmenden Fragmentierung auf globaler und nationaler Ebene führen», sagte er an einer virtuellen Pressekonferenz im Hinblick auf das erste WEF nach der Coronapandemie. Das Problem bestehe heute darin, dass die Entscheidungsträger von der Komplexität der Probleme überwältigt seien und keine Lösung gefunden werden könne, wenn wir nicht in der Lage seien, die Punkte miteinander zu verbinden. (mdm/kin)
     
  • Freitag, 13. Januar, 6:05 Uhr: Wen der Bundesrat am WEF treffen will
    Mehr als 300 ausländische Ministerinnen und Minister kommen ans WEF. Und auch sechs Bundesratsmitglieder reisen nach Davos. Für die Schweiz von zentraler Bedeutung sind die Bundesratstreffen von Alain Berset und Ignazio Cassis mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Hauptthema: Die Wiederaufnahme von bilateralen Verhandlungen der Schweiz mit der EU.  Auch wird es Treffen des neuen Energieministers Albert Rösti und des Wirtschaftsministers Guy Parmelin mit dem deutschen Pendant und Vize-Kanzler Robert Habeck geben. (val)
     
  • 10:31 Uhr: Kommentar zum WEF vom Chefredaktor
    Das Weltwirtschaftsforum ist ein Projekt zur Verbesserung der Welt. Über die Jahrzehnte ist der Anlass zu einem Stelldichein der Mächtigen geworden. Am eigenen Anspruch wird das WEF dennoch scheitern, schreibt Chefredaktor Markus Diem Meier in seinem Kommentar. (mdm)
     
  • Mittwoch, 11. Januar, 7:20 Uhr: Elon Musk findet WEF «boring as fuck»
    Der einflussreichste Milliardär Elon Musk hat in einem Tweet verkündet, der WEF-Einladung nicht zu folgen. Als Grund gab er an, es «verdammt langweilig» zu finden – oder in seinen, etwas makaberen Worten ausgedrückt: Das WEF sei «boring as fuck». (kin)
     
  • Dienstag, 10. Januar, 15:10 Uhr: Die WEF-Teilnehmerliste ist bekannt: 52 Staats- oder Regierungschefs und -chefinnen pilgern nach Davos, wie der WEF-Teilnehmerliste zu entnehmen ist – ein Rekord. Insgesamt werden über 2700 Vertreterinnen und Vertreter aus 130 Ländern erwartet. Politische Schwergewichte wie die USA, Russland, Frankreich und Grossbritannien sind aber nicht mit dabei. (mth)