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Ermenegildo Zegna
Quelle: ZVG

PersonErmenegildo Zegna

Im Jahr 1910 in Trivero im Piemont als Webfabrik für hochwertige Stoffe gegründet, seit den siebziger Jahren zudem Produzent exklusiver Herrenmode, ist Ermenegildo Zegna nach wie vor ein reines Family Business. Und eine reine Männermarke. Die Zegnas, Inhaber eines Ladennetzes mit 500 Boutiquen, kontrollieren nicht nur den Verkauf ihrer Waren selbst, sondern die ganze Wertschöpfungskette: Der Clan hält alle Fäden – vom Rohmaterial bis zum fertigen Textil – in der Hand, besitzt sogar eigene Schafherden. Geführt wird das Unternehmen mit Produktionsstätten in Italien, Spanien, Mexiko, der Türkei und der Schweiz von Ermenegildo Zegna.

Der Enkel des Gründers nennt sich zur Unterscheidung selbst nur «Gildo». Er ist seit 1982 im Unternehmen und einer von sieben Nachkommen und Mitinhabern, die eine aktive Rolle spielen. Der 64-Jährige lebt im Tessin, wo er zu den grössten privaten Arbeitgebern zählt. Das Design des Edelschneiders wird seit 2016 von der Naturgewalt Alessandro Sartori bestimmt. Weltweit stehen über 7000 Mitarbeiter auf der Lohnliste, 450 davon in der Lanificio Zegna, der Zegna-Kernzelle in Norditalien. Von dort kommen nach wie vor die edlen Stoffe, aus denen die Zegna-Anzüge, -Hemden, -Krawatten und -Mäntel gefertigt sind. Und dort wird auch Tuch für andere Couturiers wie Giorgio Armani oder Tom Ford gewoben.

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