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Jens Alder, Verwaltungsrat-Praesident von Alpiq, portraitiert nach der General Versammlung von Alpiq in Trimbach am 18. Mai 2017.(KEYSTONE/Gaetan Bally)
Quelle: Keystone

PersonJens Alder

Jens Alder kann eine der buntesten VR-Karrieren der Schweiz vorweisen: Beim Energiekonzern Alpiq, den er gegen den Widerstand der Publikumsaktionäre von der Börse nahm, führt er ebenso das Präsidium wie beim Stahlkonzern Swiss Steel Group (ehemals Schmolz + Bickenbach). Nachdem dieser durch zwei Kapitalspritzen dieses Jahr gerettet worden ist, sieht Alder seine Aufgabe als erfüllt an und tritt vor Weihnachten zurück. Beim Werbevermarkter Goldbach dagegen hat es Alder dieses Jahr zurück ins Board gezogen. Von 2013 bis 2018 amtete er dort bereits als Chairman und fädelte den Verkauf an den Medienkonzern TX Group ein.

Dabei ist Alders Wirken durchaus international: Beim Berliner Tech-Unternehmen ColVisTec ist er Chairman, beim New Yorker Softwarekonzern CA Technologies sass er sieben Jahre im Board und vertrat dort ebenfalls die Interessen der damaligen Grossaktionäre, der Familie Haefner. Hinzu kommen VR-Erfahrungen bei Sanitas oder der NZZ-Mediengruppe – und natürlich in der Telekombranche, seinem Heimatrevier: Bekannt wurde der dänisch-schweizerische Doppelbürger hierzulande in seinen sechseinhalb Jahren als CEO der Swisscom.

(Stand: Dezember 2020)

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