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Marc Aeschlimann
Quelle: Bilanz

PersonMarc Aeschlimann

Für Marc Aeschlimann war die Pandemie ein Segen. Wirtschaftlich natürlich: Um 80 Prozent schnellte der Umsatz seiner Firma Smood im ersten Corona-Jahr nach oben auf geschätzte 70 Millionen Franken. Über 2000 Restaurants in der Schweiz nehmen die Kurierdienste von Smood in Anspruch, um Essen an Kunden daheim auszuliefern. Den Dienst hatte Aeschlimann 2011 nach dem Studium in Nizza und Genf in der Rhonestadt gegründet. «Ich war der erste Fahrer», erinnert er sich. Heute sind über 1000 Kuriere angestellt.

Die prekären Arbeitsverhältnisse – der Stundenlohn liegt bei 15.40 Franken – sorgen immer wieder für Kritik: Im November streikten die Smood-Mitarbeitenden in acht Westschweizer Städten für eine bessere Bezahlung. Aeschlimann kündigte daraufhin ein Entgegenkommen an.Dieses Jahr hat er das Angebot massiv ausgebaut: Dank einer Partnerschaft mit der Migros (sie hält 35 Prozent der Smood-Aktien) wuchs das Portfolio um rund 15 000 Produkte und umfasst nun auch Lebensmittel. Durch eine Kooperation mit Blumenläden kam ein Floristiksortiment dazu. Und künftig liefert Aeschlimann auch pharmazeutische Produkte, die nicht verschreibungspflichtig sind.

Aeschlimanns Vision: «In drei bis vier Jahren will ich aus der Smood-App ein digitales Schweizer Messer machen.» Alles Mögliche soll dann über die App bestellbar sein. «Da gibt es praktisch keine Limiten», sagt Aeschlimann.

(Stand: Dezember 2021)

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