Laut einer Studie des Vergleichsportals Check24 haben sich Flüge im Vergleich zu 2019 um mehr als 40 Prozent verteuert. Während man früher zum Beispiel Emirates Business Class von Zürich nach Dubai Return für etwa 4’000 Franken buchen konnte, liegen die Preise jetzt bei knapp 6’000 Franken. In der First Class ging es von 7’500 auf 11’000 Franken hoch.

Ähnliche Entwicklungen gab es auch bei der Swiss. Für 2023 ist eine Stabilisierung der Flugpreise auf hohem Niveau zu erwarten, aber leider keine Entspannung. Die große Frage ist: Wie kann man dieser Inflation bei den Flugpreisen entkommen?

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Meilenpreise sind konstant geblieben

Ein oft wenig beachteter Weg sind Meilen. Denn während die Flugpreise durch die Decke gegangen sind, sind die Preise für Prämienflüge bei Swiss Miles & More unverändert geblieben. Während ein regulär gebuchter Swiss Business Class Flug nach Dubai mittlerweile circa 5’500 Franken Return kostet, sind es mit Meilen weiterhin 70’000 Miles & More Prämienmeilen.

Meilenkoenig

Alexander Koenig ist Gründer der Vielfliegerberatung First Class & More. Seit mehr als 15 Jahren hilft er seinen Kunden Business Class und First Class zum halben Preis zu fliegen, einen Top-Vielfliegerstatus zu erhalten und das Maximum aus ihren Meilen herauszuholen. In seiner Kolumne «Meilenkoenig» teilt er seine Expertise regelmässig auf www.bilanz.ch mit den Lesern.

Alexander König

Alexander Koenig

Quelle: ZVG

Und wenn man diese Meilen zu einem Preis von circa 17 Franken je 1’000 Meilen, also knapp 1’200 CHF für den Dubai Flug erwirbt, dann spart man auch nach Hinzurechnung der anfallenden Steuern und Gebühren in Höhe von etwa 500 CHF stolze 70 Prozent!

Meilenschnäppchen nutzen

Noch spannender wird das Ganze, wenn man die monatlichen Miles & More Meilenschnäppchen in Business Class ab der Schweiz nutzt. Dann fliegt man etwa  für 55’000 Miles & More Prämienmeilen in Business Class in die USA. Bei einem Meilenpreis von 17 Franken je 1’000 Meilen wären das weniger als 1’000 CHF.

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Hinzu kommen noch Steuern und Gebühren von bis zu 700 Franken. Auch hier lassen sich in Summe mit gekauften Meilen wieder 70 Prozent im Vergleich zu den regulären Preisen sparen. Denn reguläre Flüge kosten zwischen 4’000 und 6’000 Franken 

Statuspromotion bis Ende des Jahres

Wer First Class mit Meilen fliegen möchte, muss dafür bei der Swiss den Senator oder HON Circle Status haben. Auch dafür gibt es nur noch bis zum Jahresende – und wohl zum letzten Mal – eine besondere Statusaktion: So erhält man auf allen Flügen mit der Lufthansa Group (Austrian Airlines, Lufthansa, SWISS, Air Dolomiti, Brussels Airlines, Edelweiss Air, Eurowings, Eurowings Discover) sowie mit Croatia Airlines, LOT Polish Airlines und Luxair 1,5-fache Status- beziehungsweise HON Circle Meilen.

275’000 Meilen als Paket erwerben

Die große Frage ist jetzt: Wie gelangt man am schnellsten an viele Prämienmeilen? Denn Miles & More selber verkauft im Unterschied zu anderen Bonusprogrammen keine Meilen. Die Lösung hat Miles & More vor Kurzem in einem Mailing verkündet: So gibt es beim Miles & More Partner ASMALLWORLD noch bis zum 30. November ein 275’000 Miles & More Prämienmeilen Paket zusammen mit diversen Statuslevels und Lounge Pass für 4’680 Euro.

Meilenkoenig-Kolumne

Mehr vom Meilenkoenig lesen Sie hier:

  • Mit dem neuen Programm sammeln Vielflieger auch rückwirkend Meilen – und das gleich doppelt. Das Angebot gilt für alle Flüge der Lufthansa-Group. Mehr dazu hier.
  • Viele setzen grosse Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Pandemie. 5 Phasen sollen danach zu einem Reiseboom führen. Mehr dazu hier.
  • Lufthansa verschiebt sein neues Statusprogramm für Vielflieger nochmals. Für Miles&More-Kunden ist das nicht unbedingt schlecht. Mehr dazu hier.
  • Bei Reisen in viele Länder drohen zehn Tage Zwangsquarantäne. Doch ist dies verhältnismässig? Und wie lässt sich das Risiko deutlich senken? Mehr dazu hier.
  • Weil der interkontinentale Flugverkehr still steht, können Vielflieger ihren Status nicht aufrechterhalten. Lufthansa kommt ihnen erneut entgegen. Mehr dazu hier.
  • Airlines sind in ihren Fliegern um Abstand und Privatsphäre bemüht. Doch nicht jeder gelingt das gleich gut. Die Schweizer sind nur Mittelmass. Mehr dazu hier.
  • Mit Meilenverkäufen versuchen Airlines Liquidität einzustreichen. Der Kunde profitiert, denn Meilen lassen sich damit so günstig wie selten erwerben. Mehr dazu hier.
  • Für Tausende Kunden ist die Lufthansa-Rettung eine gute Nachricht. Besonders Vielflieger können aufatmen. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • Viele Airlines kommen den Mitgliedern ihrer Vielfliegerprogramme entgegen. Auch Swiss zeigt sich kulant – zumindest gegenüber einer Kundengruppe. Mehr zu den Kulanzregelungen lesen Sie hier.
  • Vielflieger sorgen sich aktuell um ihren Meilenstatus. Was die Corona-Krise für sie bedeutet. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • Wer viel reist, zählt zur Risikogruppe des Coronavirus. Doch mit den richtigen Verhaltensregeln lässt sich das Ansteckungsrisiko minimieren. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • Lufthansa führt ein neues Punktesystem zur Statusvergabe ein. Doch nicht alle profitieren von den Miles-&-More-Änderungen. Im Gegenteil. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • Lufthansa hat sein Vielfliegerprogramm Miles-&-More umgekrempelt. Was sich ändert und wie Sie nun neu den Vielfliegerstatus erreichen – mehr dazu lesen Sie hier.

Das sind etwa 17 Franken  je 1’000 Prämienmeilen. 275’000 Meilen sind genug für z. B. bis zu fünfmal USA / Kanada Business Class im Rahmen der monatlichen Meilenschnäppchen. Dort gilt: Man muss immer schnell sein, wenn diese erscheinen.

Fazit

Meilen sind der ideale Weg, um der Inflation bei Flugpreisen zu entgehen. Der Einsatz lohnt primär bei Business und First Class Flügen. Bei einer aktuellen Aktion kann ein großes Miles & More Meilenpaket erworben werden.