Zürich, Genf, und andere Schweizer Städte sind teure Destinationen. Das war schon vor der Corona-Krise so – und ist zumindest mit Blick auf Zürich und Genf weiterhin der Fall: Zürich ist der teuerste Ort für eine Hotelübernachtung in dieser aktuellen Analyse mit 75 populären Reisezielen (Stand September). Genf kommt auf den fünften Platz, wie unsere Grafik der Woche zeigt.

Hotelpreise Corona2
Quelle: DERTOUR/Statista

Eine Übernachtung mit Halbpension für zwei Erwachsene kostet in Zürich im Mittel umgerechnet 210 Euro (169 Euro in einem Drei-Sterne Betrieb).

Dabei sind die Preise in den beiden Städten in diesem Jahr durchaus gesunken, in Zürich um zehn Prozent – was auch nicht überrascht angesichts des Ausmasses der Krise: Die Schweizer Städte sind vor allem bei internationalen Gästen beliebt – und die sind wegen der Pandemie in diesem Jahr fern geblieben. Allein im September hatten die Genfer Betriebe drei Viertel weniger Gäste als im Jahr davor, in Zürich war der Rückgang ähnlich hoch. 

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Swissôtels gehen zu

Die Krise hat bereits Hotels die Existenz gekostet – so werden die Swissôtels in Zürich und Basel voraussichtlich schliessen, in Genf hat das Luxus-Hotel Le Richemond auf unbestimmte Zeit den Betrieb eingestellt.

Nicht die ganze Tourismusbranche leidet allerdings gleich stark unter der Krise – so konnten etwa manche Schweizer Bergdestinationen dank vieler Schweizer Gästen einen starken Sommer verbuchen.

Und auch im Hotelranking lassen sich einige Gewinner der Corona-Krise ausmachen: In verschiedenen Destinationen sind die Preise gestiegen – was auf eine starke Nachfrage deuten lässt.

Corona-Sommer: Bündner und Tessiner Hotels erhöhen Preise

Während die ausländischen Gäste ausbleiben, zieht es die Schweizer in die Ferienregionen. Diese können sogar an der Preisschraube drehen. Mehr hier.

(mbü)