Die Privatbank Bergos mit Niederlassungen in Zürich und Genf verwaltet rund 7 Milliarden Franken und zählt besonders viele Kunden aus der Schifffahrt. Was nicht erstaunt. Denn viele von ihnen haben eine klassische Bankbeziehungen mit dem langjährigen Mutterhaus Berenberg Bank in Hamburg. 

Peter Raskin
Mit Erwerb der Berenberg Bank (Schweiz) AG durch bekannte Unternehmer vor drei Jahren trat Dr. Raskin in den Kreis der Eigentümer der Bergos AG ein, die er als CEO leitet. 
Der begeisterter Musikliebhaber (Klassik, Jazz und Rock) verleiht seiner Leidenschaft durch seine langjährige Unterstützung des Opernstudios in Zürich Ausdruck, das an der Kreuzstrasse 5 im gleichen Gebäude wie die Privatbank Bergos seine Büros und eine Probebühne hat. 
Peter Raskin auf LinkedIn.

BERGOS AG
Kreuzstrasse 5, 8008 Zürich
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Status: aktiv
Kapitalisierung: CHF 10’000’000.00
Gründungsjahr: 1988
D-U-N-S® Nr.: 48-209-4943

Herr Raskin, was bedeutet Ihnen Sicherheit?
Sicherheit bedeutet für mich die Gewissheit, dass mir nahestehenden Personen und mir keine Gefahren für Leib, Leben, Vermögen, Bewegungsfreiheit oder Selbstbestimmungsrecht drohen. 

Wie schützen Sie sich vor Gefahr und Schaden?
Zum einen, indem ich analysiere, welche Gefahren drohen könnten. Dafür suche ich den Rat von erfahrenen Experten, die viele mit meiner konkreten Lebenssituation vergleichbare Fälle kennen, mich objektiv, ohne Interessenkonflikte beraten und mir keine Produkte verkaufen wollen. Zum anderen versuche ich mir aufgrund meiner eigenen Erfahrung ein eigenes Bild zu machen. Hier kommt mir sehr zugute, dass ich aufgrund meines Berufes viele Gefahren für unsere Kunden und ihr Vermögen voraussehen muss und abwehren helfe.

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Können Sie mit Unsicherheiten leben?
Ja, unbedingt. Das ist in meinem Beruf unausweichlich. Wichtig ist aber, dass man sich der Unsicherheiten bewusst ist und sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lässt. 

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Alle bisherigen Porträts finden Sie auf der Übersichtsseite.

Wie oft machen Sie eine Risikoabwägung?
Als CEO einer Bank muss ich ständig Risiken abwägen, sowohl für die Kunden als auch für das eigene Unternehmen. Für die Kunden achten wir besonders darauf, dass sie sich der Risiken bewusst sind, diese tragen können und dass die Vermögensanlagen auf ihr individuelles Risikoprofil passen. Für die Bank stehen unter anderem Reputationsrisiken, finanzielle und organisatorische Risiken im Vordergrund. 

Was ist Ihr höchstes Gut?
Privat: körperliche Unversehrtheit und Freiheit für meine Familie und mich. Für die Bank: Reputation und Stabilität.

Was würden Sie gerne versichern?
Das Glück meiner Familie.

Welches Renommee geniessen Versicherer in der Schweiz?
Von den fast 200 privaten Versicherungsunternehmen geniessen die meisten wohl einen guten Ruf. Vermutlich würde die gleiche Antwort auch für die 115 Privatbanken gelten. 

Wie kann ein Versicherer Kundenbeziehungen verbessern?
Das sehe ich viele Parallelen zu einer Privatbank: Wie auch bei uns sollten stets die Bedürfnisse des Kunden im Mittelpunkt stehen und nicht das Streben, einem Kunden möglichst viele Versicherungen zu verkaufen. Des Weiteren sollte der Kunde das Gefühl haben, als Individuum ernst genommen zu werden und nicht nur eine Nummer zu sein. Auch sollte mehr auf persönliche Ansprechpartner und weniger auf Callcenter Wert gelegt werden. Transparenz und Vergleichbarkeit sind ebenfalls wichtig. 

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Welches sind Ihre Entscheidungskriterien für die Wahl eines Versicherers?
Das Vertrauen, dass er mich ehrlich und bedürfnisorientiert berät. 

Versicherer verkaufen Versprechen. Stimmt das?
Für mich verkaufen sie grundsätzlich Sicherheit bzw. eine Absicherung eines Schadenausgleichs bei eintretenden Gefahren. 

Wer regelt in Ihrem Unternehmen die Versicherungsfragen?
Wir haben einen erfahrenen Mitarbeiter, der sich von Versicherungsbrokern beraten lässt.

Welchen Versicherungsabschluss haben Sie je bereut?
Solche, von denen ich nicht mehr weiss, ob ich sie (noch) habe oder was sie decken. 

Perspektivenwechsel - aus der Sicht des Kunden

Bisher erschienen: 


 

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